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Radio Hamburg

Bundespräsident bricht Versprechen

Christian Wulff gibt keine Antworten

Bundespräsident Christian Wulff

Christian Wulf konnte sein Versprechen, Antworten zu geben, nicht halten.

Von der versprochenen Transparenz erkennt man nicht viel, angesichts des sechsseitigen Schreibens, das Christian Wulffs Anwälte nun veröffentlicht haben.

Berlin – Die Affäre um Christian Wulff kommt nicht zur Ruhe. Das ist jedoch nicht verwunderlich, wenn er auch sein aktuellstes Versprechen nicht einhält. Wulff hatte öffentlich zugesagt, in seiner Kredit- und Medienaffäre alles im Internet zu veröffentlichen. Zitat Wulff: „Morgen früh werden meine Anwälte alles ins Internet einstellen. Dann kann jede Bürgerin und jeder Bürger jedes Detail zu diesen Abläufen sehen. Ich gebe Ihnen gerne die 400 Fragen, die 400 Antworten.“

Keine Antworten

Darauf folgte jedoch nur eine sechsseitige Zusammenfassung seiner Anwälte. Rechtsanwalt Gernot Lehr begründet dies damit, dass der im Mandantenauftrag geführte Schriftverkehr zwischen Anwälten und Dritten unter die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht falle. Aus diesem Grund sei die zusammenfassende Stellungnahme gefolgt.

Im wesentlichen geht es dabei um die Kreditfinanzierung von Christian Wulffs Eigenheim in Burgwedel (Niedersachsen) und um Urlaubsaufenthalte bei Freunden. Der heiß diskutierte Anruf bei „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann, womit Wulff die Veröffentlichung des ersten Berichts über den Hausverkauf verhindern wollte, wird jedoch mit keinem Wort erwähnt.

Sehen Sie hier das sechseitige Schreiben von Christian Wulffs Anwälten.