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Radio Hamburg

Ein bisschen Demokratie

Waffenstillstand in Birma

Burma Birma

Das Nationalheiligtum Birmas, der Shwedagon Pagode.

Einem Jahr nach dem Regierungswechsel im südostasiatischen Staat Birma scheinen die alte Militärdiktatur zu brökeln.

Pyinmana Naypyidaw - Nicht nur in den arabischen Staaten bröckeln die Diktaturen. Im asiatischen Birma, das sich inzwischen Myanmar nennt, stehen die Zeichen auf ein bisschen Demokratie.

Anders als in Nordkorea scheint der dortige Regierungswechsel vor knapp einem Jahr der Startschuss für echte Reformen gewesen zu sein, obwohl die Funktionäre der alten Militärdiktatur noch immer die Strippen ziehen.

63 Jahre lang hat die ethnische Minderheit der Karen die birmesische Militärjunta erbittert bekämpft. Völlig überraschend ist gestern innerhalb nur weniger Stunden ein Waffenstillstand mit den Rebellen ausgehandelt worden.

Seit einem knappen Jahr ist der ehemalige General Thein Sein erster ziviler Staatspräsident des Landes. Seitdem hat er durch Amnestien 20.000 Gefangene freigelassen. Erst am Morgen wieder über 600, darunter einige der prominentesten politischen Gegner der alten Militärdiktatur.

Jetzt stellt der Präsident sogar der prominentesten Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ein Regierungsamt in Aussicht. Erst 2010 ist die Nobelpreisträgerin nach 15 Jahren Gefangenschaft aus dem Hausarrest entlassen worden.

Ganz freiwillig kommen diese Maßnahmen nicht: der Westen hatte nach der blutigen Niederschlagung der letzten Aufstände durch die Mönche vor fünf Jahren strenge Sanktionen gegen Birma verhängt. Vielleicht sehen Sie aber auch mit Sorge die Fernsehbilder aus Libyen, Tunesien, Ägypten und Syrien.

Unser Nachrichtensprecher Rainer Hirsch war 2009 in Birma und hat seine Eindrücke auf Bildern festgehalten. Hier gehts zu den Bildern aus Birma.