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Radio Hamburg

Neuer Gesetzesentwurf

Einsatz von Antibiotika reduzieren

RHH - Expired Image

In der Massentierhaltung werden Tiere oft zur Vorbeugung mit Medikamenten gefüttert.

Die Bundesregierung will einen Gesetzesentwurf vorlegen, um den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung drastisch zu reduzieren.

Berlin - Immer wieder warnen Mediziner, dass sie gegen bestimmte Krankheiten nicht mehr ankommen, weil die Krankheitserreger resistent sind.

Viele Bakterienstämme haben ein jahrelanges hartes Abwehrtraining hinter sich, weil wir Menschen zu viele Antibiotika einnehmen, zum Teil dann auch falsch und in nicht angebrachten Fällen. Außerdem werden in den Fleischfabriken viele Tiere mit Antibiotika vollgestopft, weil sie in der Zucht krank werden oder um das zu verhindern. Auch in der Fischproduktion ist das durchaus üblich. Zum Beispiel in den riesigen Zuchtanlagen für Wildlachs.

Nun will die Bundesregierung den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung deutlich reduzieren und in dieser Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.

Verbraucherschützer kritisieren schon lange den Missbrauch von Antibiotika in der Massentierhaltung. In Schweine- und Rinderzuchtanlagen und auf Geflügelfarmen bekommen die Tiere oft zur reinen Vorbeugung Medikamente wie Penicillin. Über die Nahrungskette nimmt dann auch der Mensch diese Stoffe unfreiwillig auf. Resistenzen sind die Folge, im Krankheitsfall wirken die Medikamente dann oft nicht mehr. Die Bundesregierung will deshalb Antibiotika in der Tierhaltung künftig nur noch erlauben wenn es absolut notwendig ist. Gleichzeitig sollen die Bundesländer ihre Kontrollen verstärken.