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Radio Hamburg

Kritik an Herdprämie

Betreuungsgeld könne Integration verhindern

RHH - Expired Image

Eine neue Studie kommt zu dem  Schluss: Das Betreuungsgeld hemmt die Integration.

Die Opposition stämmt sich heftig gegen die sogenannte Herdprämie und eine Studie zeigt: Betreuungsgeld hemmt Integration.

Das geplante Betreuungsgeld der Bundesregierung - seit Wochen wird es heiß diskutiert. Die Opposition stämmt sich heftig gegen die sogenannte Herdprämie und Hamburgs SPD prüft sogar eine Verfassungsklage. Den Kritikern wird jetzt durch eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Rücken gestärkt. Die hat nämlich ergeben: Das Betreuungsgeld schadet der Integration, berichtet die Zeitung "Die Welt". Und die Integration hat die Bundesregierung in den letzten Jahren ja eigentlich immer stark zu fördern versucht.

Inhalt der Betreuungsgeld-Studie

Das Betreuungsgeld könne nicht nur die Beschäftigungsquote von Frauen schwächen, sondern sich darüber hinaus negativ auf die Integration von Zuwanderern auswirken, schreibt das Blatt unter Berufung auf die Ergebnisse der Studie. Sie wird am heutigen Montag in Paris veröffentlicht und lag der "Welt" vorab vor. Besonders Frauen aus Zuwandererfamilien mit sozial schwachem Hintergrund tendierten dazu, Geld vom Staat anzunehmen und ihre Kinder zu Hause zu versorgen, statt eine Arbeitsstelle und Betreuung zu suchen. So sei in Norwegen die Quote der am Arbeitsmarkt beteiligten Zuwanderinnen in der Folge des Betreuungsgelds um 15 Prozent gesunken. "Subventionen, die Eltern gezahlt werden, deren
Kinder nicht in einen Kindergarten gehen, können sich auf die Arbeitsmarktbeteiligung von Zuwandererfrauen höchst nachteilig auswirken. Dies gilt besonders für gering ausgebildete Frauen mit mehreren Kindern, die in Ländern mit hohen Betreuungskosten leben", heiße es in der Studie "Jobs for Immigrants", die Zahlen aus Norwegen, Österreich und der Schweiz auswertet.

Betreuungsgeld sei negativ für die Integration

Aber nicht nur in Bezug auf die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt, sondern ganz generell könne sich das Betreuungsgeld negativ auf die Integration von Zuwanderern auswirken: "Die Integration von Zuwanderermüttern in den Arbeitsmarkt - besonders jene mit geringer Ausbildung - ist direkt verbunden mit der Bildung ihrer Kinder. Es gibt zunehmend klare Belege dafür, dass die Teilnahme an kindlicher Bildung für ab Dreijährige einen starken Einfluss auf den Bildungswerdegang von Kindern aus sozial schwachen Zuwandererfamilien hat. Nachweislich profitiert diese Gruppe am meisten von den Bildungsangeboten."

(dpa)