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Radio Hamburg

Vertreter in der Pflicht

Versicherungsvertreter müssen Provision offen legen

Brüssel, 23.06.2012

Versicherungsvertreter sollen künftig beim Abschluss von Verträgen den Kunden mitteilen, wie hoch ihre Provision bei diesem Geschäft ist.

Dieser Gesetzesentwurf der EU soll die Verbraucher davor schützen zu teure und unnötige Versicherungen abzuschließen. Bisher müssen Versicherungsvertreter nur auf Nachfrage ihre Provision aufdecken. Dem Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ zufolge, gehen Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner die Vorschläge nicht weit genug: Sie wolle die Provision für Vertreter ganz abschaffen und Versicherungsvermittler, die nur auf Basis eines festen Entgelts arbeiten dürften. Damit soll der ganze Vorteil des Vermittlers am Verkauf einer bestimmten Versicherung zu Nichten gemacht werden.

Verbraucher werden geschützt

Die Kosten der, bisher nur auf Nachfrage, preisgegeben Provisionen muss der Kunde selbst tragen. Künftig soll der Verbraucher genau darüber unterrichtet werden, wie viel ein Vertreter am Verkauf mitverdient, um besser einschätzen zu können, ob es diesem nur um den eigenen Profit geht, oder ob die Versicherung wirklich sinnvoll ist.  Die Reform der Versicherungsrichtlinie ist nur ein Teil eines größeren Pakets. Es solle das Vertrauen der Bürger in die Finanzmärkte wieder herstellen, erklärte die Kommission. Sie will auch, dass Finanzprodukte für Kleinanleger mit klareren, kürzeren und vergleichbareren Informationen verkauft werden. Dann könne jeder die Chancen und Risiken besser verstehen.

(dpa/mst)