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Radio Hamburg

Verdacht der Vorteilsannahme

Hausdurchsuchung bei Christian Wulff

Christian Wulff

Grund für die Untersuchung ist der Verdacht, dass ein Filmproduzent Sylt-Urlaube von Wulff bezahlt hat, weil das Land Niedersachsen eine Bürgschaft für dessen Firma bereitsstellte.

Christian Wulff musste sich eine Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Hannover gefallen lassen.

Hannover, 03.03.2012

Bei diesen Ermittlungen gegen den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff interessiert sich die Staatsanwaltschaft vor allem für dessen Handy- und Computerdaten. 

Hausdurchsuchung beim Ex-Bundespräsident

Bei der Durchsuchung des Hauses von Wulff am Freitagabend (02.03.2012) in Großburgwedel bei Hannover seien von solchen Dateien Kopien erstellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover am Samstag (03.03.2012). „Papiere und Unterlagen sind auch mitgenommen worden, allerdings nicht viele.“ Die Behörde suchte nach Unterlagen, die die Kontakte zwischen dem zurückgetretenen Bundespräsidenten und einem Filmproduzenten betreffen.

Grund für die Untersuchung

Der zurückgetretene Bundespräsident soll ein paar seiner Urlaube auf der Nordseeinsel Sylt nicht aus eigener Tasche bezahlt haben. Dafür soll der Filmproduzent Groenewold aufgekommen sein. Und zwar, so der Verdacht, weil das Land Niedersachsen eine Bürgschaft für Groenewold Firma bereitgestellt hatte und Wulff zu der Zeit Kopf der Regierung war.

Zumindest in den nächsten Tagen sei nicht mit weiteren Durchsuchungen zu rechnen.

Wulffs Rücktritt

Wulff war am 17. Februar von seinem Amt zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Vorteilsannahme.