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Radio Hamburg

Die Konjunktur steigt und steigt

Sinken bald die Sozialbeiträge?

Berlin, 12.05.2012
RHH - Expired Image

Sinkende Sozialbeiträge heißt mehr Geld im Portemonnaie der Arbeitnehmer.

Wissenschaftler des Instituts für Weltwirtschaft haben berechnet, das eine Senkung der Sozialbeiträge um einen Prozentpunkt möglich wäre.

Als Folge der anhaltend guten Konjunktur rechnen Experten mit einer deutlichen Senkung der Sozialbeiträge im kommenden Jahr. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ist ein Rückgang um insgesamt einen Prozentpunkt möglich, wie die «Bild»-Zeitung am Samstag unter Berufung auf eine Studie des IfW-Wissenschaftlers Alfred Boss berichtet.

Weniger Beiträge an Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung

Demnach könne der Beitragssatz zur Rentenversicherung zum 1. Januar 2013 von derzeit 19,6 Prozent auf 19,1 Prozent gesenkt werden. Zudem könne der Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 Prozent auf 15,3 Prozent und der Satz zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2,7 Prozent sinken. Insgesamt wären das 200 Euro netto mehr im Jahr für einen Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 2.000 Euro im Monat. Zur Begründung erklärte Boss, die robuste Konjunktur habe die Finanzsituation der Sozialkassen erheblich verbessert.

Deutschland auf Spitzenplatz

Mit den Beitragssatzsenkungen zum 1. Januar 2013 könnte "auch dem Druck auf die Arbeitgeber durch steigende Tariflöhne entgegen gewirkt werden". Trotz Steuersenkungen nimmt Deutschland bei der Abgabenlast international einen Spitzenplatz ein. Das liegt laut der Wirtschaftsorganisation OECD vor allem an den Beiträgen für die Arbeitslosen-, Kranken-, Renten- und Pflege-Versicherung. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen auf über 41 Millionen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag bei fast 28,6 Millionen.