Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Obama in Afghanistan

Anschlag nach Abkommensunterzeichnung

Kabul, 02.05.2012
Barack Obama

Sichert Afghanistan auch weiterhin Unterstützung zu: US - Präsident Barack Obama. (Archivfoto)

Nach der Unterzeichnunung eines Abkommens durch Barack Obama kam es in Kabul zu einem Attentat, bei dem acht Menschen starben.

Das Abkommen sieht das Ende des NATO Kampfeinsatzes und somit den Abzug internationaler Truppen bis Ende 2014 vor. Trotz Allem sichert der US – Präsident dem Staat auch über 2014 hinaus seine Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu. Auch die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte durch die Amerikaner werde weiterhin fortgesetzt.

Acht Tote bei Terroranschlag

Nur wenige Stunden nach dem Blitzbesuch Obamas in Kabul reagierten die Taliban mit einem blutigen Anschlag auf das Abkommen. Die  Tat, bei der acht Menschen ums Leben kamen, solle deutlich machen, „dass US-Präsident Barack Obama in Afghanistan nicht willkommen“ sei. Es habe sich dabei „nicht um Rache für die Tötung Osama bin Ladens“ durch US-Spezialkräfte in Pakistan vor genau einem Jahr gehandelt, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid.

Westliches Gebäude als Ziel des Attentats

Der Anschlag, bei dem auch 17 Zivilisten verletzt wurden, ereignete sich vor einem westlichen Gebäudekomplex, wo sich ein Selbstmordattentäter in einem Auto in die Luft sprengte. „Afghanen mögen keine Invasoren, sie müssen dieses Land verlassen“, sagte Mudschahid. „Sobald unsere Mudschaheddin wussten, dass der US-Präsident Afghanistan besuchte, planten wir einen Vergeltungsangriff.“

(dpa/mst)