Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Vorläufiges amtliches Endergebnis

Rot-Grün gewinnt in NRW

Düsseldorf, 14.05.2012
Hannelore Kraft gewinnt in NRW

Die Gewinnerin in NRW: Hannelore Kraft holt für die SPD 39,1 Prozent bei der Landtagswahl und feiert das mit ihrem Mann Udo (links) und ihrem Sohn Jan.

Rot-Grün gewinnt in Nordrhein-Westfalen, die CDU fährt eine historische Niederlage ein. Jetzt werden die NRW-Ergebnisse auch in berlin diskutiert.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen können die bisher regierenden Sozialdemokraten und Grünen ihre Koalition mit absoluter Mehrheit fortsetzen. Die SPD hat in der Wählergunst 4,5 Prozent zugelegt und kommt auf 39,1 Prozent, die Grünen auf 11,3.

Röttgen tritt zurück

Die CDU hat mit ihrem Spitzenkandidaten Norbert Röttgen und 26,3 Prozent der Stimmen ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren. Röttgen hat denn auch gleich seinen Rücktritt als Landeschef der Union verkündet. Zu den Wahlsiegern zählen FDP und Piratenpartei. Die Liberalen legen auf 8,6 Prozent zu, dicht gefolgt von den Piraten mit 7,8. Die Linken sind nicht im neuen Landtag von Nordrhein-Westfalen vertreten.

Konsequenzen für Bundespolitik

Die Spitzengremien der Parteien beraten am Montag in Berlin und Düsseldorf über das Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. In der CDU geht es nach dem historischen Fiasko an Rhein und Ruhr darum, wer neuer Landesvorsitzender wird, nachdem Spitzenkandidat Norbert Röttgen noch am Wahlabend zurückgetreten war. Schon wird auch sein Rücktritt als Bundesumweltminister gefordert. Aber auch bei der SPD dürfte eine Debatte darüber losbrechen, ob die Wahlsiegerin Hannelore Kraft trotz aller Absagen nicht doch als Kanzlerkandidatin in Frage kommt. Bei der FDP und bei den Linken läuft die Diskussion um die Führungsspitze im Bund ohnehin schon.

Die Forschungsgruppe Wahlen befand in ihrer Analyse, Rot-Grün habe gezeigt, dass trotz Konkurrenz durch die Piraten eine Mehrheit jenseits von Schwarz-Gelb möglich sei. Das Ergebnis sage aber "noch lange nichts darüber aus, wie die Bundestagswahl ausgeht".

(dpa/aba)