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Radio Hamburg

Amerika hat gewählt

Barack Obama bleibt Präsident der USA

Washington/Chicago, 07.11.2012
Barack Obama Twitter-Foto nach der Wahl

Barack Obama ist als Präsident der USA wiedergewählt worden und twittert dieses Freuden-Foto kurz nach dem Wahlsieg.

"Yes, we can!" - Teil 2. Barack Obama ist als Präsident der USA wiedergewählt worden.

US-Präsident Barack Obama (51) ist wiedergewählt. Der demokratische Amtsinhaber siegte bei der Präsidentenwahl gegen seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Nach Berechnungen mehrerer Fernsehsender sicherte sich Obama in der Nacht zum Mittwoch die notwendige Mehrheit von 270 der 538 Wahlmännerstimmen. Obama hatte Erfolg in den entscheidenden Swing States. In letzten Umfragen vor dem Wahltag hatten die Kandidaten sich noch ein
Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Romney schaftte es laut Umfragen bis zuletzt nicht, landesweit eine breite Wechselstimmung zu entfachen.

US-Wahl: So sieht die Stimmenverteilung zwischen Obama und Romney aus

 

Wahlkampf mit harten Bandagen

Selbst die eigene Partei stand nicht geschlossen hinter ihm. Konservative Kreise hielten ihn für zu liberal, andere kritisierten ihn als zu wenig prinzipientreu. Das schwache Wirtschaftswachstum und die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit prägten den Wahlkampf in den USA. Romney warf dem Präsidenten vor, keine wirklichen Rezepte für einen Ausweg aus der Krise zu haben. Allerdings musste sich Romney selbst im eigenen Lager den Vorwurf gefallen lassen, er habe im Wahlkampf keine klaren Positionen vertreten, zum Beispiel bei den Steuern, Konjunkturprogrammen oder der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Obama hielt seinem Gegnern entgegen, er habe den völligen Absturz der Wirtschaft verhindert und die Konjunktur wieder stabilisiert. Obama hatte nach der Begeisterung 2008 zeitweise Mühe, die eigene Basis zu mobilisieren, weil viele seiner Versprechen unerfüllt blieben. Obama verwies darauf, dass er die Wirtschaft vor dem völligen Absturz bewahrt und die verpflichtende Krankenversicherung für alle eingeführt habe. "Der Terrorchef Osama bin Laden ist tot und der Autohersteller General Motors lebt", hatte Obamas Vize Joe Biden im Wahlkampf verkündet.

Wie nie zuvor in der US-Geschichte überzogen sich die Kontrahenten gegenseitig mit Beschuldigungen und verunglimpfender Wahlwerbung. Die Demokraten stellten den Herausforderer Romney als unbarmherzigen Multi-Millionär dar, der mit seinen Steuerplänen die Kluft zwischen Reich und Arm weiter vergrößern will.

 

 

Zu Ehren des alten und neuen Präsidenten Barack Obama, erstrahlt das Empire State Building im Demokraten-Blau. (Foto: Getty Images)

Die Präsidentschaftswahl auf Twitter

Nie zuvor hat eine Wahl derart hohe Wellen im Netz geschlagen wie das Rennen ums Weiße Haus. Unmittelbar nach der Entscheidung feierte der alte und neue Präsident Barack Obama seinen Wahlsieg auf Twitter.
Nur wenige Minuten nach der Entscheidung in der US-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Barack Obama das Ergebnis im Internet-Dienst Twitter gefeiert. "Vier weitere Jahre", schrieb er kurz und knapp und fügte ein Foto hinzu: Es zeigt Obama in einer innigen Umarmung mit seiner Frau Michelle. In weiteren Kurzmitteilungen dankte Obama seinen Wählern und Anhängern.

Die Wahlen sind das bisher meistdiskutierte politische Ereignis in der sechsjährige Geschichte des Internet-Dienstes: Der Betreiber zählte am Dienstag mehr als 20 Millionen Äußerungen zum Rennen zwischen Obama und dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney sowie den weiteren Entscheidungen für den Kongress und in den Einzelstaaten.

Kurz vor Schließung der Wahllokale hatte Amtsinhaber Barack Obama noch einmal getwittert: "Lasst uns das jetzt gewinnen!" - von seinen Anhängern wurde das mehr als 4.000 Mal als "Favorit" markiert und rund 19.000 Mal weiterverbreitet. Deutlich weniger Resonanz fand sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney mit einem Foto bei seiner Stimmabgabe und der Feststellung: "Das war's."

 

Jubel über Obamas Sieg in New York. (Foto Getty Images)

Romney gratuliert Obama

Nach dem von US-Fernsehsendern verkündeten Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama richten sich alle Augen auf seinen unterlegenen Herausforderer Mitt Romney. Der Republikaner ließ sich in der Nacht zum Mittwoch viel Zeit, seine Niederlage öffentlich einzugestehen. Auch über eine Stunde nach Verkündung der Wiederwahl Obamas war er noch nicht vor die Fernsehkameras getreten. Kurz vor 7 Uhr aber kam er dann auf die Bühne und bedankte sich bei seinen Wahlhelfern, seiner Familie ("Der Liebe meines Lebens"). Romney erzählte weiter, dass er Präsident Obama angerufen habe, ihm, seiner Frau Michelle und den Kindern zum Wahlsieg gratuliert habe.

 

Wahl-Zahlen im Detail

Nach Auszählung von 49 der 50 US-Staaten und von Washington DC ergibt sich folgendes Zwischenergebnis der US-Präsidentschaftswahl:
Barack Obama: 303 Wahlmännerstimmen
Mitt Romney: 206 Wahlmännerstimmen
Für den Wahlsieg waren mindestens 270 der 538 Wahlmännerstimmen erforderlich. Noch nicht ausgezählt sind 1 US-Staaten.

Als entschieden gelten nach Informationen des US-Senders CNN:
Alabama (Romney)
Alaska (Romney)
Arizona (Romney)
Arkansas (Romney)
Colorado (Obama)
Connecticut (Obama)
Delaware (Obama)
Georgia (Romney)
Hawaii (Obama)
Idaho (Romney)
Illinois (Obama)
Indiana (Romney)
Iowa (Obama)
Kalifornien (Obama)
Kansas (Romney)
Kentucky (Romney)
Louisiana (Romney)
Maine (Obama)
Maryland (Obama)
Massachusetts (Obama)
Michigan (Obama)
Minnesota (Obama)
Mississippi (Romney)
Missouri (Romney)
Montana (Romney)
Nebraska (Romney)
Nevada (Obama)
New Hampshire (Obama)
New Jersey (Obama)
New Mexico (Obama)
New York (Obama)
North Carolina (Romney)
North Dakota (Romney)
Ohio (Obama)
Oklahoma (Romney)
Oregon (Obama)
Pennsylvania (Obama)
Rhode Island (Obama)
South Carolina (Romney)
South Dakota (Romney)
Tennessee (Romney)
Texas (Romney)
Utah (Romney)
Vermont (Obama)
Virgina (Obama)
Washington (Obama)
Washington DC (Obama)
West Virginia (Romney)
Wisconsin (Obama)
Wyoming (Romney)

(aba)