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Radio Hamburg

Justizministerkonferenz in Berlin

Darf die Polizei über Facebook fahnden?

Berlin, 11.11.2012
Facebook Anmeldemaske Standardbild

Mit über eine Milliarde Mitglieder ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt.

Auf der Justiministerkonferenz in Berlin wird am 15. November darüber diskutiert, ob die Polizei bei Facebook nach Verbrechern fahnden soll.

Darf die Polizei nach Verbrechern bei Facebook fahnden? Das will die Justizministerkonferenz am 15. November in Berlin grundsätzlich klären. Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedek ist skeptisch und will zunächst prüfen, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Facebook-Fahndung in Hannover längst Alltag

Die Polizei Hannover bittet seit März 2011 Facebooknutzer in aktuellen Fällen um Hilfe. Und zwar erfolgreich. Im ersten Jahr sind acht gesuchte Personen durch Facebook-Hinweise gefunden worden.

Datenschützer üben Kritik

Im Bereich des Datenschutzes bewegen sich die Aufrufe allerdings in einer rechtlichen Grauzone. "Es muss sichergestellt sein, dass die Fotodaten die Server der Polizei nicht verlassen“, meint auch Justizsenatorin Jana Schiedek. Aber auch wenn personenbezogene Daten nicht direkt bei Facebook veröffentlicht werden, bleiben sie doch weiterhin lange im Internet sichtbar, kritisieren Datenschützer.

Ein zweischneidiges Schwert

Privatfahndungen im Internet haben möglicherweise sogar ein rechtliches Nachspiel. Im Februar hat ein Hamburger via Facebook-Foto einen Mann gesucht, der angeblich seine Tochter beim Alstereisvergnügen rücksichtslos gerammt hat. Der Beschuldigte Eisläufer hat sich schließlich selbst bei der Polizei gemeldet - mit einer Anzeige wegen übler Nachrede.