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Radio Hamburg

Merkel in Griechenland

Massenproteste bei Merkels Griechenlandbesuch

Athen, 09.10.2012
Merkel-Protest in Athen

Mit Plakaten wie "Merkel - get out" (Merkel - hau ab) protestieren tausende Griechen bei Angela Merkels Besuch in Athen.

Bei Angela Merkels erstem Besuch seit Beginn der Euro-Schuldenkrise kommt es in Athen zu Ausschreitungen.

Massenproteste bei Merkels Griechenlandbesuch

Bei Angela Merkels erstem Griechenlandbesuch seit Ausbruch der Euro-Schuldenkrise protestieren mehrere tausend Griechen gegen die Sparpolitik. Die nach Schätzung griechischer Medien 15.000 Menschen, die sich auf dem Platz vor dem Parlament versammelten, machen Merkel mitverantwortlich für die Arbeitslosigkeit und das Schrumpfen der griechischen Wirtschaft. Vor allem Anhänger der Kommunistischen Partei (KKE) rufen zum „Volksaufstand gegen die Sparpolitik“ auf. Auch Linke-Chef Bernd Riexinger, der Merkel vorwarf, mit ihrer Politik eine Erholung der griechischen Wirtschaft zu verhindern, ist zum Protestieren nach Athen gekommen.

Ausschreitungen in Athen

Etwa 40 – 50 Vermummte warfen Steine auf die Polizisten, die daraufhin Schlagstöcke und Blendgranaten einsetzte. Die Situation beruhigte sich jedoch schnell wieder. Wie das Staatsfernsehen NET berichtet, wurden bei den zunächst friedlichen Demonstrationen rund zwei Dutzend Jugendliche verhaftet, die versucht hatten, eine Absperrung vor dem Parlamentsgebäude zu durchbrechen. Neben Transparenten mit der Aufschrift „Frau Merkel – get out“ (Frau Merkel- hau ab“), gab es auch Plakate mit beleidigenden und diffamierenden Aufschriften („Tochter Hitlers, raus aus Griechenland“). Linke Demonstranten trugen ein großes Transparent mit der deutschen Fahne und einem abgeänderten Vers von Bertolt Brecht: „Angela, weine nicht. Da ist nichts im Schrank, was zu holen wäre“.

Gespräche über Umsetzung der Sparauflagen

Angela Merkel spricht in Athen mit Regierungschef Antonis Samaras über die Euro-Schuldenkrise und die Umsetzung der Sparauflagen, die Bedingung für die internationale Hilfe ist. Gespräche mit deutschen und griechischen Unternehmern sowie mit dem Staatspräsidenten Karolos Papoulias stehen ebenfalls an. Merkel kann den Griechen noch keine finanziellen Zusagen machen – Grundlage für die nächste Hilfsrate von 31,5 Milliarden ist der Bericht der Troika, der im November erwartet wird.

 

(mag)