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Radio Hamburg

Mit Obamas Erlaubnis

Kiffen in zwei US-Staaten erlaubt

Washington, 30.08.2013
Cannabis, Droge, Joint, Jugendliche, Rauchen, iStock

In Colorado und Washington darf in Zukunft gekifft werden.

Die Bundesstaaten Colorado und Washington haben sich für die Legalisierung von Marihuana entschieden. Das Weiße Haus erlaubt den Schritt.

Die US-Regierung lässt die Bundesstaaten frei darüber entscheiden, ob sie die Droge Marihuana legalisieren. Das Justizministerium werde entsprechende Gesetze auf regionaler Ebene nicht anfechten, teilte es am Donnerstag mit. Damit können Colorado und Washington an der nach Volksentscheiden beschlossenen Freigabe der Droge festhalten, ohne Probleme mit dem Weißen Haus befürchten zu müssen.

Staaten entscheiden unabhängig

Bislang ist Marihuana nach Bundesgesetzen illegal, Anbau sowie Genuss sind strengstens verboten. Mehrere Staaten machen für medizinische Zwecke eine Ausnahme. In Washington und Colorado haben sich die Bürger im vergangenen Jahr für die völlige Legalisierung ausgesprochen. Nach der Entscheidung war bei den Befürwortern von einem "wichtigen und historischen Schritt hin zum Ende der Marihuana-Prohibition" die Rede. Das Ministerium bezeichnete die Entscheidung als "ein klares Signal, dass die Staaten frei sind, ihre eigenen Regeln im Umgang mit Marihuana festzulegen".

Gesetzesbrüche werden weiter geahndet

Die US-Regierung wird weiterhin entschieden gegen Gesetzesbrüche vorgehen, die mit der Verbreitung von Marihuana zusammenhängen. So ist es weiterhin strengstens verboten, die Droge über Staatsgrenzen zu schmuggeln und sie an Minderjährige, in den USA unter 21-Jährige, weiterzugeben. Das Geld dürfe auch nicht dem Verkauf an kriminelle Banden dienen. Damit sollen Gewaltverbrechen durch den Anbau und Vertrieb verhindert werden. Des Weiteren ist der Anbau der Pflanzen auf öffentlichem Gelände und Grundstücken des Bundes verboten. Es liege in der Verantwortung der Staaten, die Vorschriften durchzusetzen. "Wenn irgendwelche der genannten Schäden eintreten, dann werden Bundesstaatsanwälte aggressiv vorgehen", so das Justizministerium.

(dpa/slu)

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