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Radio Hamburg

Ausnahmen gefordert

Streit um Mindestlohn für alle

Berlin, 24.12.2013
Bundesagentur für Arbeit, Zentrale, Arbeitsamt

Der flächendeckende Mindestlohn war eine Bedingung der SPD für die Regierungsbeteiligung.

Neben CSU-Politiker Horst Seehofer will nun auch die Bundesagentur für Arbeit keinen flächendeckenden Mindestlohn mehr.

Kaum ist der Koalitionsvertrag unterschrieben, wird der Inhalt schon hinterfragt.

Forderung nach Ausnahmen

Nach CSU-Chef Horst Seehofer fordert jetzt auch die Bundesagentur für Arbeit Ausnahmen vom geplanten flächendeckenden Mindestlohn. Eigentlich ist das Ziel klar vorgegeben: Bis spätestens 2017 soll deutschlandweit kein Arbeitnehmer für weniger als 8,50 Euro Arbeiten.

SPD fordert Mindestlohn für alle

Den flächendeckende Mindestlohn hat die SPD bei den Koalitionsverhandlungen zur Bedingung für ihre Regierungsbeteiligung gemacht. Entsprechend verschnupft reagiert die Partei jetzt auf die Vorstöße und mahnt Vertragstreue an.

Debatte um Ausnahmen

Horst Seehofer hat die Debatte angestoßen: Für Saisonarbeiter, Praktikanten, Rentner oder Ehrenamtliche kann der Mindestlohn nicht gelten, so der CSU-Politiker und führt das Schreckgespenst Arbeitsplatzverlust ins Feld.

Anreiz für Ausbildung

Die Bundesagentur für Arbeit argumentiert, dass jungen Leuten der Anreiz für eine Ausbildung fehlt, wenn sie durch den Mindestlohn auch ungelernt gut verdienen können. Berufsausbildungen dürfte sich allerdings weiterhin lohnen: Reich werden Arbeitnehmer mit dem Mindestlohn nämlich nicht - bei einer 40-Stunden-Woche stehen damit etwa 1.400 Euro BRUTTO auf dem monatlichen Lohnzettel.

(rh/kru)

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