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Radio Hamburg

Wahl in Italien

Zweiter Wahltag bringt Hochspannung

Rom, 24.02.2013
Rom Italien

Die italienische Bevölkerung ist bis Montag (25.02.13) aufgerufen den neuen Senat zu wählen.

Europa fürchtet eine Rückkehr des umstrittenen Ex-Regierungschefs Berlusconi. Der zweite Wahltag in Italien soll Klarheit bringen.

Die Spannung steigt: In Europas Sorgenland Italien hat der zweite und letzte Tag der vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. In einer Zeit anhaltender tiefer Rezession und drohender politischer Instabilität bestimmen die Italiener ihr Abgeordnetenhaus und den Senat in Rom neu. Am Montagmorgen öffneten die Wahllokale erneut. Mehr als 50 Millionen Italiener sind zur Wahl aufgerufen. Schnee und Regen hatten am Vortag zu einem schleppenden Wahlbeginn beigetragen. Bei Schließung der Wahllokale um 22 Uhr betrug die Wahlbeteiligung 55,17 Prozent. 
Gewählt werden kann an diesem zweiten Tag noch bis 15 Uhr. Mit ersten Hochrechnungen wird noch vor dem Abend gerechnet.

Angst vor Unregierbarkeit und Berlusconi

Die Finanzmärkte und europäische Politiker befürchten eine Unregierbarkeit des Krisenlandes ohne stabile Mehrheit oder auch eine Rückkehr des umstrittenen Ex-Regierungschefs Silvio Berlusconi. Auftrieb hatte in der Schlussphase des Wahlkampfs jedoch vor allem die populistische Protestbewegung "Fünf Sterne" des Komikers Beppe Grillo.

Mitte-Links-Bündnis als Favorit

Als Favorit gilt das Mitte-Links-Bündnis mit dem Spitzenkandidaten Pier Luigi Bersani. Grillo und das Mitte-Rechts-Lager Berlusconis schienen sich vor dem Urnengang ein Rennen um den zweiten Rang zu liefern. Das Bündnis der Mitte des Ex-EU-Kommissars und früheren Regierungschefs Mario Monti droht abgeschlagen als viertstärkste Kraft aus den Wahlen hervorzugehen.

Finanzmärkte und europäische Politik setzen auf eine Koalition Bersanis mit Monti, die den eingeschlagenen Reformkurs fortsetzen wollen. Berlusconi und Grillo vertreten hingegen eher eine europakritische Haltung.

 

(dpa/mho/aba)

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