Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Korruptionsverdacht um Christian Wulff

Bleibt ihm ein Strafprozess erspart?

Hannover, 13.01.2013
Bundespräsident Christian Wulff

Alt-Bundespräsident Christian Wulff bleibt nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" aller Voraussicht nach ein Strafprozess wegen Korruptionsverdachts erspart. 

Korruptionsvorwürfe haben mit dafür gesorgt, dass Christian Wulff vor einem Jahr als Bundespräsident zurückgetreten ist. Jetzt stellt das Landeskriminalamt Niedersachsen laut Bild am Sonntag fest, dass es keine Beweise für den Korruptionsverdacht gibt.

Wulff ließ sich einen Hotelaufenthalt bezahlen

Der Vorwürfe: In seiner Zeit als Niedersachsens Ministerpräsident soll der Berliner Filmproduzent David Groenewold Hotelrechnungen für Wulff bezahlt haben - im Gegenzug hat sich Wulff angeblich für Goenewold eingesetzt. Wulff hat immer gesagt, die Rechnungen von insgesamt rund 3.000 Euro bar bezahlt zu haben. Dieser Punkt ist angezweifelt worden.

Entlastende Aussage von Wulffs Schwiegermutter

Entlastend wirkt jetzt aber offenbar die Aussage von Wulffs Schwiegermutter, die ihrer Tochter Bettina Wulff allein im Jahr 2007 3.500 Euro in bar geschenkt haben soll.

Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt

Das scheint gerade nochmal gut zu gehen. Die Ermittler hätten noch Restzweifel, schreibt die Bild am Sonntag, aber die würden eben nicht für eine Anklage ausreichen. Die Staatsanwaltschaft will das aber wohl erst nach der Landtagswahl in Niedersachen nächste Woche offiziell machen.

Interessant, denn Wullf war dort schließlich mal Ministerpräsident. Seiner CDU würden Schlagzeilen wie „Kein Anklage gegen Wulff“ wohlmöglich helfen, oder eben auch nicht. Weil dann wieder über den gefallenen Star diskutiert werden würde. Die Geschichte ist dank Bild am Sonntag jetzt aber sowieso schon an die Öffentlichkeit gelangt.

Laut "Bild am Sonntag" bleib Ex-Bundespräsident Christian Wulff ein Strafprozess erspart.