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Radio Hamburg

Privatisierung der Wasserversorgung?

EU berät über das Geschäft mit dem Trinkwasser

Brüssel, 24.01.2013
Regen, Wasser, Regentropfen

Die EU erwägt, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren.

Wie sicher wird unsere Trinkwasserversorgung in Zukunft sein? Eine EU-Vergaberichtlinie könnte die Privatisierung der Wasserversorgung erleichtern.

Erst wenn's einen Wasserrohrbruch gibt und die eigene Wohnung von der Versorgung gekappt ist, stellt man fest, wie wichtig Wasser ist und für wie selbstverständlich wir es normalerweise nehmen. Dabei ist sauberes Trinkwasser in vielen Regionen der Welt ein wirklich kostbares Gut.

In Brüssel stimmt am Donnerstag ein Ausschuss des Europäischen Parlaments über eine neue Regel für die Privatisierung unserer Wasserversorgung ab. Während die einen sagen, es geht nur darum, gesetzliche Rahmen zu schaffen, fürchten andere den Anpfiff zum Ausverkauf.
Dabei zeigen gerade Projekte wie der teilweise Rückkauf der Hamburger Energienetze, das viele Menschen ein Interesse haben, nicht alle staatlichen Leistungen auszulagern und damit zu privatisieren.

Das Geschäft mit dem Wasser

Der EU-Versorgungsmarkt für Wasser wird auf über 300 Milliarden Euro geschätzt - also ein dickes Geschäft. Nach dem Vorschlag der Kommission sollen Wasserlizenzen bald EU-weit ausgeschrieben werden. Die Kommunen sehen das mit Sorge und befürchten komplizierte Vergabeverfahren und den Druck von Dumpingpreisen privater Wirtschaftsunternehmen.

Daher gibt es jetzt auch eine europäische Bürgerinitiative  "Wasser ist ein Menschenrecht" - Informieren Sie sich über die Trinkwasserversorgung in der EU

(rh/aba)

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