Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Der Plan B für Zypern

Solidarfonds soll Staatspleite verhindern

Nikosia, 21.03.2013
Zypern Google Maps

Der drohende Bankrott von Zypern soll mit einem sogenannten Solidarfonds abgewendet werden.

Unter massivem Druck der EU hat Zypern am Donnerstag (21.03.13) den Solidarfonds als Alternative für das gescheiterte Rettungspaket vorgelegt.

Zyperns Politiker wollen den drohenden Bankrott ihres Landes jetzt mit einem Plan B abwenden: Das nötige Geld soll über einen Solidarfonds hereinkommen - die zunächst geplante Zwangsabgabe auf Bankguthaben ist vom Tisch.

Was ist der Solidarfonds?

In dem nun beschlossenen Solidarfonds sollen staatliche Vermögenswerte gebündelt werden. Der geplante Fonds soll mit Geld aus Rentenkassen und der Kirche sowie anderen Institutionen gebildet werden. Auch die zyprische Zentralbank soll mit ihren Goldreserven dazu beitragen. Damit könnten 4,8 Milliarden Euro zusammenkommen. Über den Fonds sollen dann Not-Anleihen zur Staatsfinanzierung ausgegeben werden. 

5,8 Milliarden Euro aus eigenen Mitteln

Zypern muss 5,8 Milliarden Euro aus eigenen Mitteln aufbringen, um ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro von den Euro-Ländern und dem Internationalen Währungsfonds zu erhalten.

(mho/dpa)