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Radio Hamburg

Parteitag wählt neue Spitze

Die neue Grüne Spitze

Berlin, 20.10.2013
Simone Peter und Cem Özdemir

Die neue Spitze der Grünen: Simone Peter und Cem Özdemir.

Simone Peter und Cem Özdemir bilden die neue Spitze der Grünen. Delegierte beschließen strategische Neuausrichtung.

Schlappe 8,4 Prozent erreichten die Grünen bei den diesjährigen Bundestagswahlen. Damit ist die Partei weit hinter ihrem erwarteten Ergebnis zurückgeblieben. Nun wurde die Spitze der Grünen neu gewählt, um für frischen Wind in der Partei und für den Aufbruch zu einer strategischen Neuausrichtung zu sorgen.

Neue Optionen neben Rot-Grün

Mit großer Mehrheit beschlossen die Delegierten eine strategische Neuausrichtung: Um wieder an die Macht zu kommen, wollen sich die Grünen offen nach allen Seiten zeigen. Für Rot-Grün habe es bei der zurückliegenden Bundestagswahl zum dritten Mal nicht gereicht, nun müssten andere Optionen möglich sein, "sei es Rot-Grün-Rot oder Schwarz-Grün", heißt es in dem Beschluss.

Neue Doppelspitze

Nachdem die gesamte Spitze der Partei nach den Wahlen zurückgetreten war, wurde am Samstagabend (19.10.) ein neuer Vorstand gewählt. Die Doppelspitze der Grünen bilden nun die neu gewählte Simone Peter und der im Amt bestätigte Cem Özdemir.

Peter und Özdemir erhielten beim Berliner Parteitag mit 75,9 Prozent und 71,4 Prozent der abgegebenen Stimmen eher magere Zustimmungswerte. Vor einem Jahr hatte Özdemir noch 83,3 Prozent erhalten.

Peter kündigte an, sie wolle das grüne Profil schärfen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. "Selbstbewusst, eigenständig und ohne Scheuklappen, so möchte ich mit euch unsere Partei führen." Die Vision der Grünen sei der Green New Deal, "der Wirtschaft, Umwelt und Gerechtigkeit versöhnt."

Als Nachfolger der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke wählten die rund 800 Delegierten Roths früheren Büroleiter Michael Kellner (36) mit 88,5 Prozent.

Claudia Roth geht unter Tränen

Claudia Roth dankt nach elf Jahren als Parteichefin unter Tränen ab und fordert zu einem kämpferischen Kurs auf: "Wir dürfen uns nicht in die Ecke verkriechen", sagt sie zu den Delegierten. "Attacke ist schon angebracht gegen eine gefährlich falsche Politik."

Roth will nun Vizepräsidentin des Bundestages werden.

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(vun/dpa)

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