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Radio Hamburg

Mysteriöser Abschuss

Zwei Raketen im Mittelmeer abgefeuert

Moskau, 03.09.2013
Libyen Italien Mittelmeer

Im Mittelmeer wurden Raketenbewegungen registriert.

Eine Radarstation in der russischen Stadt Armawir hat den Vorgang entdeckt. Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin ist informiert.

Das russische Verteidigungsministerium hat den Start zweier ballistischer Raketen aus dem Zentrum des Mittelmeeres Richtung Osten geortet. Das Abfeuern sei um 8.16 Uhr MESZ in einer Radarstation in der russischen Stadt Armawir rund 1200 Kilometer südlich von Moskau registriert worden. Das teilte das Ministerium russischen Agenturen zufolge mit. Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin informiert.

Bei dem mysteriösen Raketenstart im Mittelmeer handelt es sich offenbar um einen israelischen Militärtest. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Tel Aviv bestätigte, im Rahmen des Manövers sei eine Rakete abgefeuert worden. Zu einem möglichen zweiten Raketenstart machte sie keine Angaben. Israel habe bei dem Test mit den USA zusammengearbeitet.

USA erwägen Militärschlag gegen Syrien

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, den Start zweier ballistischer Raketen aus dem Zentrum des Mittelmeeres Richtung Osten geortet zu haben. Es war zunächst unklar gewesen, ob die angeblichen Starts im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt stehen. Die USA erwägen einen Militärschlag gegen das syrische Regime wegen des mutmaßlichen Einsatzes von Giftgas. Ballistische Waffen werden in einer steilen Flugkurve abgefeuert. Sie werden im Gegensatz zu Marschflugkörpern nur in der Startphase angetrieben. Bei längerer Reichweite verfügen ballistische Raketen über ein eigenes Steuerungssystem.

Die russische Botschaft in Damaskus teilte mit, keine Informationen über einen Raketenstart zu haben. Es habe weder Luftalarm noch Einschläge in der Stadt gegeben, sagte ein Diplomat. Die Agentur Itar-Tass zitierte einen Nato-Sprecher mit den Worten, das Verteidigungsbündnis prüfe die Informationen über den angeblichen Start. (dpa/apr)

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