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CDU

Konzept für Abbau der "Kalten Progression"

Hamburg, 28.04.2014
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Die "Kalte Progression" soll abgebaut werden.

Die Kalte Progression macht den Steuerzahlern zu schaffen. Angeblich entwickelt die CDU nun ein konkretes Konzept.

Bei Lohnerhöhungen freut sich zumeist vor allem einer: Der Staat. Die Arbeitnehmer haben von einem Lohnplus meistens wenig, da dadurch dann auch mehr Steuern gezahlt werden müssen. Die Diskussionen ob, wann und vor allem wie diese "Kalte Progression" abgebaut werden soll, laufen jetzt auf Hochtouren.

Höhere Steuersätze

Um dieses zu finanzieren, hatte die SPD lange auf höhere Steuersätze für Spitzenverdiener gepocht. Gleichzeitig will die SPD Abbau von Steuer-Vergünstigungen. Das wird allerdings bisher vor allem von der CSU abgelehnt.

Neue Richtung der SPD

Kürzlich sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel allerdings, dass die SPD nicht mehr auf Finanzierung durch Steuererhöhung dränge: "Das muss aufgrund der hohen Steuereinnahmen in dieser Legislaturperiode auch ohne Steuererhöhungen und auch ohne soziale Kürzungen möglich sein". Die steuerliche Entlastung bei der "Kalten Progression" sei sozial gerechtfertigt. Die SPD teile hiermit die Forderungen der Gewerkschaften.

Entwicklung des neuen Konzepts

Mehrere CDU-Vorstandsmitglieder entwickeln jetzt angeblich ein Konzept, für den Abbau der "Kalten Progression".

(dpa/ama)

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