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Radio Hamburg

Reformen

Neues Erneuerbare-Energien-Gesetz

Berlin, 18.01.2014
RHH - Expired Image

Die Bundesregierung plant mit einer Erhöhung des Ökostrom-Anteils bis zu 45 Prozent bis 2025.

Die Bundesregierung will mit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz die Förderkosten für neue Ökostrom-Anlagen deutlich drücken.

Der Kampf um erneuerbare Energien geht weiter. Die große Koalition will mit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Förderkosten für neue Ökostrom-Anlagen deutlich drücken.

Neues Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die am Samstag vorgestellten Reformen des EEG sehen eine Abkehr von den hohen, auf 20 Jahre garantierten Vergütungen vor. Um das gesetzte Ziel zu erreichen, will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Zuschüsse für Windräder, Solar- und Biogasanlagen von 17 Cent je Kilowattstunde bis 2015 auf 12 Cent senken.

Bisherige Förderzusagen werden strikt eingehalten - das heißt, alle schon angeschlossenen Ökoenergie-Anlagen bekommen weiter für 20 Jahre garantierte Vergütungen. Die Differenz zwischen dem am Markt für den Strom erzielten Preis und dem bei Anschluss der Anlage gültigen und auf 20 Jahre garantierten Vergütungssatz wird per EEG-Umlage auf die Strompreise der Verbraucher gewälzt: 2014 sind es 6,24 Cent je Kilowattstunde, ein Durchschnittshaushalt zahlt knapp 220 Euro EEG-Umlage im Jahr.

Aus Sicht von Verbraucherschützern ist die Abkehr von den auf 20 Jahre garantierten Vergütungen ein Schritt nach vorn. "Es besteht die klare Erwartung, dass durch den ersten Reformschritt die Strompreise bis 2015 mindestens stabil bleiben", sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel gegenüber der dpa.

Reformen sollen ab Mitte des Jahres greifen

Die Bundesregierung plant einen Ökostrom-Anteil bis zu 45 Prozent bis 2025. Derzeit wird knapp ein Viertel der gesamten Strommenge aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Die Reformpunkte von Vizekanzler Sigmar Gabriel sollen bereits bei der nächsten Klausur nächste Woche beschlossen werden. Am 9. April 2014 soll das EEG im Kabinett beschlossen werden, um es Ende Juni zur Abstimmung im Bundestag zu stellen.

(dpa/vun)

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