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Radio Hamburg

Betreuungsgeld

Viel Kritik zum Einjährigen

Berlin, 28.07.2014
Kita, Betreuungsgeld, Kinderbetreuung, Kindergarten, Kinder, Vorschule, Schule

Ein Jahr nach dem Start des sogenannten Betreuungsgeldes sehen sich die Kritiker bestätigt.

Ein Jahr nach dem Start des sogenannten Betreuungsgeldes sehen sich die Kritiker bestätigt.

Auch Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele bemängelt, dass dadurch vermehrt Kindern von bildungsfernen Familien der Zugang zu frühkindlicher Bildung verwehrt.

5.000 Hamburger nutzen Betreuungsgeld

Rund 5.000 Hamburger beziehen derzeit die 100 Euro pro Kind, dafür, dass sie für ihre Kleinkinder weder einen Kita-Platz noch eine staatlich geförderte Tagesmutter in Anspruch nehmen. Bundesweit sind es rund 280.000.

Projekt soll abgeschafft werden

Nach dem Willen der Grünen und der SPD soll das Projekt, dass die CSU in der Schwarz-Gelben Koalition durchgesetzt hat, jetzt schnellstmöglich wieder abgeschafft werden. Reporter Thomas Brockt: "Am kommenden Freitag wird das Betreuungsgeld ein Jahr alt und erhöht sich dann sogar von 100 auf 150 Euro. Viele Glückwünsche dürfte es aber nicht geben, denn SPD und Grüne sehen sich in ihrer Ablehnung aktuell bestätigt. Eine Studie zeigt, gerade in sozial schwachen Familien nehmen Eltern häufig lieber das Geld, als Kinder in die Kita zu schicken.

Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt kommentiert das so: Das Betreuungsgeld ist Unsinn. Es setzt falsche Anreize und verhindert die frühkindliche Förderung. Die CDU weist die Kritik zurück: Eltern wüssten selbst am besten, was gut für ihr Kind ist."

(dpa / ste)   

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