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Radio Hamburg

Edathy-Affäre

Erneute Befragung von BKA-Chef

Berlin, 03.03.2014
Sebastian Edathy, SPD, Innenpolitiker

Warum wurde Edathys Name nicht sofort in dem Beweismaterial aus Kanada entdeckt?

Vor der Entscheidung im Untersuchungsausschuss zur Edathy-Affäre will die Linkspartei nochmals BKA-Chef Jörg Ziercke befragen.

Nach Bekanntwerden eines Kinderpornografie-Falls bei einem hohen Beamten des Bundeskriminalamts fordern Linke sowie Grüne einen Untersuchungsausschuss zum Fall Edathy. Die Linke Fraktion werde dazu an diesem Montag eine Sondersitzung des Ausschusses beantragen, sagte der Linke-Politiker Jan Korte am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Der Ausschuss solle möglichst noch in dieser Woche zusammenkommen. "Zunächst ist der Innenausschuss gefragt, das ist das richtige Gremium."

Weitere Politiker mit kinderpornografischem Material  

Ein Spitzenbeamter der Behörde hatte nach einem Bericht von "Spiegel Online" kinderpornografisches Material von demselben kanadischen Anbieter bezogen, bei dem auch der SPD-Politiker Sebastian Edathy bestellt hatte. Während der Fall des Beamten Anfang 2012 an die Staatsanwaltschaft Mainz übergeben wurde, fiel der Polizei Edathys Name erst im Oktober 2013 in dem Beweismaterial auf.

Warum wurde Edathy nicht sofort entdeckt?

Linke-Fraktionsvize Korte sagte im ZDF, Ziercke hätte bei seiner stundenlangen Befragung im Innenausschuss sagen müssen, dass es den Fall in den Reihen des Bundeskriminalamts gab. Es stelle sich zudem die Frage, warum dem BKA der Name des eigenen Beamten in dem Material aus Kanada sofort aufgefallen sei, der Name Edathy aber nicht.

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Die SPD-Spitze leitet den nächsten Schritt gegen Sebastian Edathy ein - das kann für den Ex-Bundestagsabgeordnete ...

(dpa/mej)

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