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Radio Hamburg

Rundfunkbeitrag

Beitrag wird um 48 Cent pro Monat gesenkt

Berlin, 13.03.2014
Ein- und Zwei-Cent-Münzen

Knapp 6 Euro mehr pro Jahr für die deutschen Gebührenzahler.

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf geeinigt, den Rundfunkbeitrag um knapp 50 Cent pro Monat zu senken.

Durch den im Januar 2013 eingeführten Rundfunkbeitrag haben die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF Mehreinnahmen in Milliardenhöhe. Nun wird der Beitrag um 48 Cent von 17,98 Euro auf 17,50 Euro gesenkt, nachdem die Länder-Ministerpräsidenten in Berlin am Donnerstag, 13. März, zusammengekommen waren. Es ist damit die erste Gebührensenkung in der Geschichte der Rundfunkgebühren in Deutschland. Gesenkt werden soll der Beitrag ab dem ersten Quartal 2015.

5,76 Euro weniger im Jahr

Für die Deutschen Gebührenzahler bedeutet die Senkung eine Entlastung von knapp sechs Euro pro Jahr. Durch die Neugestaltung des Rundfunkbeitrags, wodurch die Gebühr nicht mehr pro Gerät, sondern pro Wohnung erhoben wird, gibt es inzwischen mehr als 800.000 neue Rundfunkteilnehmer. Damit erhalten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und Deutschlandradio bis zum Jahr 2016 insgesamt 31,8 Milliarden Euro. Das seien 1,15 Milliarden Euro mehr als den Anstalten zustehen würden, so die Finanzierungskommission KEF. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte angeregt, den Beitrag pro Monat sogar um 73 Cent zu senken. Die Länderchefs entschieden sich gegen den Vorschlag, "weil es noch Unsicherheiten gibt" so die Thüringer Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU). Bevor der Beitrag endgültig gesenkt wird, müssen die Länderparlamente noch zustimmen.

(dpa/ san)

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