Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Europawahlkundgebung

Video: Außenminister wehrt sich lautstark

Berlin, 21.05.2014

Bei einer Europawahlkundgebung wehrt sich Außenminister Steinmeier lautstark gegen Demonstranten.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich bei einer Europawahlkundgebung der SPD in Berlin lautstark gegen Demonstranten gewehrt.

"Hätten wir auf Leute wie die da hinten gehört, wäre Europa heute kaputt", rief Steinmeier am Montagabend den mehreren tausend Zuhörern auf dem Alexanderplatz entgegen. Dort warb er mit Spitzenkandidat Martin Schulz und Bürgermeister Klaus Wowereit für Frieden und Dialog in Europa.

Demonstranten protestieren bei Kundgebung

Die Demonstranten hielten Plakate mit russlandfreundlichen Slogans hoch, auf einigen standen Parolen wie "Kiewer Junta tötet eigenes Volk". Zudem gab es Proteste gegen das geplante  Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA.

Lautstarker Auftritt von Steinmeier

"Diese Europäische Union ist die Lehre aus zwei Weltkriegen", betonte Steinmeier und warb für seinen Dialog-Kurs in der Ukraine. Die Gegner setzten immer auf einfache Rezepte wie raus mit Griechenland aus dem Euro oder zurück zur D-Mark. Steinmeier rief dazu auf, Stärke und Selbstbewusstsein zu zeigen, "auch wenn wir wissen, dass wir den schwierigeren Weg gehen".

Europawahl am Sonntag

Schulz betonte, er wolle nach der Wahl am Sonntag der nächste EU-Kommissionspräsident werden. Ein Ziel sei, die Steuerflucht multinationaler Konzerne zu bekämpfen. Steuern müssten dort bezahlt werden, wo das Geld verdient werde. "Ich will Europa anders organisieren, ich will es gerechter machen." Die Globalisierung brauche Regeln. "Mit mir wird es keine Niedrig-Standards geben", sagte er mit Blick auf das Freihandelsabkommen. Zudem brauche es ein Datenschutzabkommen mit den USA.

(dpa / ste)

comments powered by Disqus