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Radio Hamburg

Wahl in Griechenland

Linkspartei Syriza gewinnt

Athen, 26.01.2015
RHH - Expired Image

Alexis Tsirpas jubelt über den Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl in Griechenland.

Die Griechen wählten den Sparkurs und die traditionellen Regierungsparteien ab. Ihre Hoffnungen ruhen jetzt auf den Versprechen der Linkspartei Syriza.

Die Linkspartei Syriza will nach ihrem Sieg bei der Parlamentswahl in Griechenland die Regierungsbildung so rasch wie möglich abschließen. Bereits am Montagvormittag (26.01.) trifft Parteichef Alexis Tsipras den Vorsitzenden der Partei der Unabhängigen Griechen, Panos Kammenos, zu Koalitionsgesprächen, wie griechische Medien in der Nacht zum Montag berichteten.

Es wird in Athen erwartet, dass Staatschef Karolos Papoulias noch am Montag Tsipras offiziell ein Sondierungsmandat für die Bildung einer Regierung erteilt. Das Linksbündnis hätte dann drei Tage lang Zeit. Sollte Tsipras scheitern, geht das Mandat an die zweitstärkste politische Kraft, die Konservativen der Nea Dimokratia (ND), über.

Weil Syriza nach Auszählung von 99,5 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit von 151 der 300 Sitze nur um zwei Mandate verfehlte, sucht die Partei zuerst nach einem Koalitionspartner. Außer den Unabhängigen Griechen signalisierte auch die Partei der politischen Mitte, To Potami (Der Fluss), Bereitschaft. Analysten schließen auch die Bildung einer Minderheitsregierung unter Tsipras nicht aus.

Nach der Griechenlandwahl wollen die Euro-Finanzminister noch an diesem Montag über den weiteren Weg des Krisenlandes sprechen. Konkrete Beschlüsse sind allerdings nicht geplant. Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben Griechenland bislang mit Darlehen in Höhe von rund 240 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. In der Eurogruppe wird über eine Verlängerung des griechischen Rettungsprogramms über den 28. Februar hinaus nachgedacht.

Syriza-Chef Tsipras hatte den Bürgern des hochverschuldeten Euro-Krisenlandes im Wahlkampf einen Schuldenschnitt und ein Ende der Sparmaßnahmen versprochen. Noch in der Wahlnacht signalisierte Tsipras den EU-Partnern Gesprächsbereitschaft für eine "gerechte und praktikable Lösung".

(dpa/aba)

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