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Radio Hamburg

Super-Wahlsonntag 2016

Amtliche Ergebnisse in den Landtagen

Mainz/Stuttgart/Magdeburg, 14.03.2016
Wahl, Collage

Die AfD zieht wie erwartet in alle drei Landtage ein. In Sachsen-Anhalt komme die rechtspopulistische Partei sogar auf über 20 Prozent.

Die Stimmen Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt sind ausgezählt. Die amtlichen Ergebnisse stehen fest.

Der Super-Wahlsonntag endet mit Überraschungen und Warnungen. In allen drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt wurde am Sonntag (13.03) ein neuer Landtag gewählt. Bis spät in die Nacht wurden die Stimmen ausgezählt. Nun steht das amtliche Ergebnis fest. Wie erwartet wird die AfD in allen drei Landtagen vertreten sein.

AfD mit über 20 Prozent in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt kommt die rechtspopulistische Partei auf 24,2 Prozent! Eine herbe Niederlage erlitt derweil die SPD an. Die Sozialdemokraten kommen gerade mal auf 10,6 Prozent. Die CDU mit Ministerpräsident Reiner Haseloff bleibt stärkste Partei im Landtag, allerdings kommt auch sie bei diesen Wahlen nur auf 29,8 Prozent. Für eine große Koalition fehlt damit die bisherige Mehrheit. Die Linkspartei ist mit 16,3 Prozent nach der AfD wohl die drittstärkste Kraft. Die Grünen kommen auf 5,2 Prozent, die FDP scheitert Sachsen-Anhalt an der 4,9 Prozent Hürde.

Grüne feiern in Baden-Württemberg!

Während die CDU in Baden-Württemberg eine ordentliche Klatsche bekommt, gibt es für Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein deutliches Plus. Mit rund 30,3 Prozent sind die Grünen künftig weiterhin die stärkste Kraft im Parlament. Die CDU kommt gerade mal auf 27 Prozent – das schlechteste Wahlergebnis der baden-württembergischen Geschichte. Auch die SPD muss mit 12,7 Prozent ordentlich Abstriche machen, wohingegen die FDP mit 8,3 Prozent fast drei Prozent zu den vorherigen Wahlen zulegen konnte. Der Gewinner ist aber wohl auch in Baden-Württemberg die AfD. "Die Alternative für Deutschland" kommt aus dem Stand auf 15,1 Prozent und liegt damit sogar vor der SPD mit 12,7 Prozent.

Malu Dreyer gewinnt in Rheinland-Pfalz

Freude in Rheinland-Pfalz - dort bleibt Malu Dreyer (SPD) im Amt. Ihre SPD kommt auf 36,2 Prozent und zieht damit als stärkste Partei ins Parlament ein. Auf der anderen Seite gibt es mit 31,8 Prozent eine bittere Niederlage für Herausforderin Julia Klöckner (CDU). Aber nicht nur die CDU verliert mächtig an Stimmen, auch die Grünen kommen gerade einmal auf 5,3 Prozent. Freude dürfte derweil bei der FDP herrschen, denn die Liberalen werden mit 6,2 Prozent wohl zurück in den Landtag kehren, ebenso wie bei der AfD. Mit 12,6 Prozent zieht sie als drittstärkste Kraft ins rheinland-pfälzischen Parlament ein. Die Linken scheitern an der 5 Prozent Hürde.

(jmü/apr)

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