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Radio Hamburg

Donald Trump an der Macht

Die größten Fehltritte des US-Präsidenten

Donald Trump

Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten.

Der amerikanische Präsident Donald Trump ist seit Januar in seinem Amt tätig. In dieser Zeit hat er sich schon einige Fauxpas erlaubt.

Der US-Präsident Donald Trump kam erst vor Kurzem von seiner achttägigen ersten Auslandsreise zurück. Er besuchte insgesamt fünf Länder in acht Tagen: Dabei hat er die Zentren der Welt angesteuert: Saudi-Arabien, Israel, den Vatikan, Brüssel und den Militärstützpunkt Sigonella in Italien. Er selbst bezeichnet seine Reise folgendermaßen: "Wir haben eine wirklich historische Woche hinter uns." Von konservativen Medien hat er sogar Lob für die Woche bekommen, da er nicht wie sonst wild drauf losgetwittert hatte.

Es machen sich jedoch auch viele Stimmen mit Kritik bemerkbar, es hätte einige Fehltritte auf dieser Reise gegeben, die für viele nicht in Ordnung seinen. In seiner bisherigen Karriere hat Donald Trump schon für viel Furore gesorgt und ist mit seinen Zielen und Wahlversprechen auf viele Kritik gestoßen. Des Öfteren hat er sich rassistisch, diskriminierend und beleidigend gegenüber verschiedenen Personengruppen wie Immigranten, Frauen oder anderen Politikern geäußert.

Für Euch haben wir einige der Fauxpas des amerikanischen Präsidenten auf seiner Reise zusammengefasst:

Fehltritte auf der Auslandsreise

  • In Brüssel

    In dem NATO-Hauptquartier in Brüssel hatten sich gerade alle anwesenden Staats- und Regierungschefs auf das anstehende Gruppenfoto vorbereitet und aufgestellt, als sich Donald Trump von hinten vorbeidrängelt und den montenegrinischen Ministerpräsidenten Dusko Markovic einfach zur Seite schubst. 

  • Gästebuch-Eintrag

    Der US-Präsident besuchte die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und hinterließ wenig einfühlsame Worte in dem Gästebuch: „Es ist mir eine Ehre, hier mit allen meinen Freunden zu sein, so wunderbar und werde es nie vergessen!“ 

  • Die First Lady

    In Saudi-Arabien ist eine Kopfbedeckung für die Frau gesetzlich vorgeschrieben, die Trump-Familie will sich jedoch nicht daranhalten: Die First Lady begrüßt den König dort mit wallenden offenen Haaren. Jahre zuvor hat Trump Michelle Obama für die gleiche Tat kritisiert.

  • Desinteresse auf dem G7-Gipfel

    Auf dem zweiten Tag des G7-Gipfels auf Sizilien zeigte Donald Trump ziemliches Desinteresse gegenüber seinen Kollegen. Als der italienische Regierungschef Paolo Gentiloni seine Ansprache hielt, ließ sich Donald Trump diese nicht übersetzen und trug nicht mal seine Kopfhörer. Dieses Treffen erreichte er zudem mit einiger Verspätung.

Auch vor seiner Auslandsreise erlaubte sich Donald Trump einige Fehltritte:

Fauxpas von Trump

  • Fälschung

    Donald Trump behauptete, dass Barack Obamas Geburtsurkunde gefälscht sei. Nach seinen Aussagen sei er nicht, wie in der Urkunde steht, auf Honolulu in Hawaii geboren sein, sondern im afrikanischen Kenia. In den USA dürfen nur in Amerika geborene Menschen zur Präsidentschaftswahl antreten. Sichere Quellen hatte Donald Trump jedoch keine.

  • Wahlkampf

    Zu Zeiten des Wahlkampfs drohte er einem großen amerikanischen Medium den Entzug der Pressezulassung an, weil diese ihn in ihrer Berichtserstattung kritisiert hatten.

  • Beleidigung

    Über seine Rivalin bei der Kandidatur zur Präsidentschaft, Carly Fionna, hat Donald Trump sich folgendermaßen geäußert: "Guck dir dieses Gesicht an. Würde das irgendjemand wählen? Kannst du dir vorstellen, dass dieses Gesicht das Gesicht unserer nächsten Präsidentin sein soll. Ich meine, sie ist eine Frau und ich sollte nichts Böses sagen, aber wirklich Leute, kommt schon. Meinen wir das ernst?"

  • Einwanderung

    Donald Trump hat als einer seiner Ziele genannt, die illegale Einwanderung zu stoppen und wollte zudem Muslimen den Zugang nach Amerika nicht mehr gewähren. Laut ihm seien viele Immigranten kriminell, gewalttätig und gefährlich. Dies hat er versucht mit Angaben der FBI zu stützen: 81 Prozent der ermordeten Weißen seien von Afro-Amerikanern umgebracht worden sein. Daraufhin nahm das FBI Stellung und stellte richtig: Nach ihren Ermittlungen liegt die Rate der afro-amerikanischen Mörder bei 14 Prozent.

  • University Trump

    Donald Trump hat vor einigen Jahren seine eigene Universität gegründet, um jungen Menschen Erfolg beizubringen. Diese Ausbildung hat die Anwärter viel Geld gekostet, dabei haben sie nur schlechte Leistungen bekommen. Die Studenten haben ihn daraufhin erfolgreich verklagt, das Urteil der Staatsanwaltschaft war deutlich: Die „University Trump“ sei eine betrügerische, illegale und täuschende Institution. Die Bezahlung soll sich Trump in die eigene Tasche gesteckt haben.

  • Kirchenbesuch

    Bei einem Kirchenbesuch von Donald Trump hat dieser versucht, sich vor seinen religiösen Wählern gut darzustellen. Beim Abendmahl wurde der Teller mit Oblaten herumgereicht, Trump verwechselte diesen jedoch mit dem Spendenteller und legte Geldscheine darauf.

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