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Radio Hamburg

Big Bird „zwitschert“ auf Twitter fürs Überleben

Nach TV-Duell: Mitt Romney vs. Sesamstraße

Hamburg, 05.10.2012
Artikelbild Big Bird „zwitschert“ auf Twitter für sein Überleben

Was passiert mit Big Bird und seinen Freunden aus der Sesamstraße?

Im TV-Duell kündigt Mitt Romney die Kürzung der staatlichen Förderungen für den öffentlichen Rundfunk an. Das betrifft auch die Sesamstraße. Jetzt wird Twitter-Protest laut.

Subventionen sollen gestrichen werden

In der University of Denver wurde bei der TV-Debatte von Barack Obama und Mitt Romney das ausgesprochen, was Millionen von Menschen innerhalb weniger Minuten zum Protest anstiftete. Romney möchte die Subventionen für den öffentlichen Rundfunk kürzen und verkündet die bitteren Tatsachen: „Es tut mir leid Jim, aber ich werde die Subventionen für PBS stoppen. Ich mag PBS. Ich liebe Big Bird. Genau genommen mag ich Sie auch. Aber ich werde nicht weiter Geld für Sachen ausgeben, für dich ich mir Geld von China leihen muss.” Währenddessen wendet er sich gezielt an Jim Lehrer, den Moderator des Duells, der zugleich auch bei PBS, Public Broadcasting Service, angestellt ist.
 In seiner Rede verabschiedet sich Romney ausschließlich von Big Bird. PBS ist als nichtkommerzieller Kanal allerdings generell auf Subventionen angewiesen. Werden diese gestrichen, so muss Romney nicht nur dem quietschgelben Vogel „Tschüss“ sagen.

 

Zehn Millionen Tweets innerhalb von 90 Minuten

Während von einem Sieg Romneys im TV-Duell gegen Barack Obama gesprochen wird, hat es sich der Präsidentschaftskandidat allerdings mit den amerikanischen Liebhabern der Kinderserie verscherzt. Fans des gelben Vogels Big Bird, der bei uns auch als Bibo aus der Sesamstraße bekannt ist, protestieren gegen Romneys Vorhaben. Der geliebte Vogel wehrt sich selbst auch. @FiredBigBird twittert fleißig und gewinnt minütlich an Followern, die den Vogel mit unzähligen Posts unterstützen. Er twittert, 2016 selbst als Kandidat bei der Präsidentschaftswahl anzutreten. Im Web tauchen zudem Bilder auf, die einen bettelnden Big Bird mit einem „will work for food“-Schild (Ich werde für Essen arbeiten) zeigen.
Twittern auch Sie ihre Meinung unter den Hashtags #savebigbird und #OccupySesameStreet, um dem beliebten Vogel zu helfen.

Mag Romney etwa keine Tiere?

Schon der verstorbene Hund der Familie hat sich über das soziale Netzwerk Twitter unter @SeamusRomney gewehrt, nachdem er in einer auf dem Autodach angebrachte Kiste transportiert wurde. Das Auto war für den Urlaub vollgepackt, sodass der Hund Seamus eben auf dem Dach mitfahren musste. 2007 löste Romneys Handeln einen großen Skandal aus. Beschert Big Bird ihm jetzt den Zweiten?

Alle Bilder zum Skandal auch noch einmal auf einen Klick!

(rbö)