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Radio Hamburg

Die USA wählt

Obama oder Romney? - Wer, was und warum?

Hamburg, 02.11.2012

6. November 2012 - Präsidentschaftswahl in den USA. Bleibt Obama Präsident, folgt ihm Romney? Wir erklären, was, wann und warum passiert.

Kehrt Obama ins Weiße Haus zurück? Herausforderer Romney lässt bis zuletzt nichts unversucht, ihn zu stoppen. Beide Kandidaten zeigen sich am Tag der Entscheidung optimistisch. Der demokratische Amtsinhaber Barack Obama (51)
geht am Dienstag mit leichtem Vorsprung in den meisten Meinungsumfragen in die Entscheidung. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney (65) kann sich dennoch Chancen ausrechnen, da die Erhebungen sehr knapp und deshalb fehleranfällig waren. Mit dem Ergebnis wird frühestens am Mittwochmorgen gerechnet.

Wahlkampf bis zur letzten Sekunde

Obama hatte seine Stimme schon vor knapp zwei Wochen in seiner Heimatstadt Chicago abgegeben. Er war der erste Amtsinhaber, der vor dem eigentlichen Wahltag votierte. Romney stimmte am Dienstagmorgen in seiner Wahlheimat Boston ab. Er fühle sich "sehr, sehr gut", sagte Romney. Auch Obama sagte, er erwarte eine "gute Nacht" für die Demokraten.

Entscheidend ist, wie sich die Kandidaten in den sogenannten Swing States mit ihren Wechselwählern schlagen. Hier sehen die Meinungsforscher Obama im Vorteil. Dennoch bereiten sich beide Lager nach Medienberichten auf langwierigen Streit um die Abstimmungsergebnisse vor. Bis zum Schluss kämpfen beide Kandidaten mit aller Härte um unentschiedene Wähler. Obama wird nicht müde, Romney als Anwalt der Reichen zu brandmarken. Romney prangert das Versagen des Demokraten in der Wirtschaftspolitik angesichts hoher Arbeitslosigkeit und mauer Konjunktur an.

Was, wann wo: Präsidentschaftswahl in den USA

Es ist die 45. Wahl eines Präsidenten in den USA. Grundsätzlich werden am 6. November die Wahlmänner des sogenannten Electoral College (Wahlmännerkollegium) bestimmt, die am 17. Dezember ihre Stimmen für die Ämter des Präsidenten und des Vizepräsidenten abgeben. Letztlich stehen aber die Wahlmänner für eine bestimmte Partei und lassen somit auch eine Aussage über den Ausgang am 17. Dezember zu. 2012 steht der amtierende Präsident Barack Obama Haupt-Herausforderer und Republikaner Mitt Romney gegenüber. 2008 konnte Barack Obama den Republikaner John McCain mit etwa 53 Prozent zu 46 Prozent besiegen und wurde so mit seinem Leitspruch "Yes we can!" zum ersten schwarzen Präsidenten der USA. Wird es ihm wieder gelingen? Den USA steht ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen bevor, das sich nicht vor Mittwochvormittag entscheiden wird.  Rund 6 (Ostküste) und fast 10 Stunden (Westküste) Zeitverschiebung liegen zwischen der Auszählung und dem Wahlsieger 2012.

Im On-Air-Programm und auf unserer Homepage halten wir Sie die ganze Nacht vom 6. auf den 7. November mit Prognosen, Hochrechnungen, Fotos und Hintergrundinformationen auf dem Laufenden.

(dpa/aba)