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Radio Hamburg

Präsidentschaftswahlkampf USA

Rede-Duell: Obama punktet gegen Romney

Washington, 17.10.2012
Rede-Duell Obama vs. Romney 16.10.2012

Hitzige Debatte beim Rede-Duell: Barack Obama vs. Mitt Romney.

Im zweiten Rede-Duell von Obama und Romney liegt der Präsident eine Nasenlänge vorn. Einen großen Showdown gab es aber nicht.

US-Präsident Barack Obama hat im zweiten Rededuell gegen seinen Herausforderer Mitt Romney laut einer nicht repräsentativen Schnellumfrage deutlich besser abgeschnitten. In der Umfrage von CNN/ORC sagten 46 Prozent der befragten Wähler in der Nacht zum Mittwoch, der Amtsinhaber habe die TV-Debatte gewonnen. 39 Prozent sahen den Republikaner Romney vorn. Die Autoren der Erhebung betonten allerdings, dass die Differenz von sieben Punkten im Fehlerbereich der Umfrage liege.

Beim Auftakt vor zwei Wochen hatten noch 67 Prozent der befragten Wähler Romney vorn gesehen. Damals hielten nur 25 Prozent der Befragten Amtsinhaber Obama für überzeugender. Obama hatte zur allgemeinen Verwunderung sehr passiv auf die Angriffe seines Kontrahenten reagiert. Daraufhin hatte Romney in landesweiten Wählerbefragungen den lange Zeit deutlich führenden Obama eingeholt und teilweise überholt.

 

Hitzige Debatte

Mehrfach warf Präsident Obama seinem republikanischen Widersacher am Dienstagabend (Ortszeit) vor, den Wählern bewusst die Unwahrheit zu sagen. Romney verdrehe die Tatsachen etwa in der Energie- und Sozialpolitik und mache den Wählern Steuerversprechen, die er nicht halten könne, sagte Obama in dem Rededuell in der Hofstra University in Hempstead (New York).

Romney hingegen hielt dem Präsidenten vor, in seinen vier Jahren im Weißen Haus zu wenig gegen die hohe Arbeitslosigkeit getan zu haben. Es sei nicht akzeptabel, dass immer noch 23 Millionen Amerikaner nach einem vollwertigen Job suchen müssten. Außerdem habe der Präsident viele seiner damaligen Wahlversprechen gebrochen. "Als er sich um das Amt bewarb, sagte er, er könne das Defizit halbieren. Stattdessen hat er es verdoppelt», sagte Romney. Durch die hohen Staatsschulden brächte der Präsident die USA "auf den Weg Richtung Griechenland".

Die Diskussion wurde während der eineinhalb Stunden phasenweise außerordentlich hitzig. Beide Kandidaten fielen einander immer wieder ins Wort und beklagten sich bei der Moderatorin, weniger Zeit für Antworten zu erhalten als der andere.

Nach der Debatte am Mittwochabend urteilten 73 Prozent der befragten Wahlberechtigten, Obama habe sich besser geschlagen als sie es erwartet hätten. Positiv überrascht von Romney waren 37 Prozent.

(dpa/aba)