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Radio Hamburg

AKW Fukushima

Brennstäbe liegen offen

Ein Leck konnte geschlossen werden, dafür ist die Strahlung immer noch extrem hoch.

Fukushima - Die Arbeiter am Katastrophen-Reaktor Fukushima haben weiter mit extrem hoher Strahlung zu kämpfen. Die Becken mit den gebrauchten Kernbrennstäben liegen offen. Um sie zu kühlen, werden sie mit Wasser geflutet.
Am Mittwoch (06.05.2011) hatte man noch von einem Hoffnungsschimmer in Japan gesprochen. Im zerstörten Kernkraftwerk Fukushima haben Arbeiter das Leck abgedichtet, durch das stark verstrahltes Wasser ins Meer geströmt ist. Nach mehreren gescheiterten Versuchen hat ein Abdichtungsmittel auf Basis von Flüssigglas geholfen. Unterdessen will jetzt der Reaktorbetreiber Tepco mit Stickstoff eine weitere Wasserstoffexplosion verhindern. 

Ihre Arbeit ist lebensgefährlich: 52 Arbeiter gossen in einer Marathon-Nacht an acht Stellen das Flüssigglas in den Kanalschacht. Am frühen Morgen konnten sie dann endlich bestätigen, dass der Abfluss des versuchten Wassers gestoppt ist. Um die Gefahr neuer Lecks einzudämmen, überlegen die Betreiber die Abwässerzugänge mit Stahlplatten zu versperren. Helfen soll auch ein Tankfloß: Es kann angeblich bis zu 10 Millionen Liter an radioaktiv verseuchtem Wasser aufnehmen.

Zeit wird es auf jeden Fall. Die Strahlung im Meer ist inzwischen schon stark erhöht.

 

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