Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Protestaktion vor dem Reichstag

Frau zündet sich an

RHH - Expired Image

Die Frau protestierte vermutlich gegen die politischen Verhältnisse in Lettland.

Eine vermutlich aus Lettland stammende Frau hat sich auf dem Platz der Republik angezündet.

Vor dem Reichstag in Berlin hat sich eine Frau offenbar selbst angezündet. Die 58-jährige hat schwere Verbrennungen erlitten. Offenbar hat sie mit ihrer Tat gegen die politischen Verhältnisse in Lettland protestiert.

Claudia Elitok, Sprecherin der Berliner Polizei: "Die Frau hat zunächst ihre Unterschenkel mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und sich dann in Brand gesetzt. Sie erlitt dabei Verbrennungen 2. Grades." Ein Objektschützer beobachtete das Geschehen und eilte hinzu, um sofort Erste Hilfe zu leisten. Die Frau musste anschließend mit den schweren Verbrennungen in eine Klinik gebracht werden. Claudia Elitok: "Die Frau hatte mehrere Transparente dabei, auf denen sie gegen die politischen Verhältnisse und den Umgang mit ihrer Mutter in Lettland protestiert."

Es war der erste Versuch einer Selbstverbrennung vor dem Reichstag seit mehreren Jahren. Im Jahr 2000 war dort ein 29 Jahre alter Türke gestorben, nachdem er sich auf den Stufen zum Sitz des Bundestags angezündet hatte.

2003 verhinderte die Polizei, dass eine 28-jährige Türkin sich und ihre zwei Kinder anzündete. Sie hatte ihr Vorhaben mit Angst vor einer Abschiebung begründet. Ein Jahr später übergoss sich ein Mann mit Diesel. Er hatte zuvor einen türkischen Fernsehsender angerufen und gedroht, sich zu verbrennen. Die Polizei verhinderte, dass er seinen Plan umsetzen konnte.