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Radio Hamburg

Arabische Revolution

Machtwechsel in Libyen

Rebellen in Libyen, Triplos, Gadaffi

Freude bei den Rebellen in Tripolis: Gaddafis Regime steht vor dem Zusammenbruch.

Nach 42 Jahren steht das Regime von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi offenbar vor dem Zusammenbruch.

Tripolis - Die Ära des exzentrischen und brutalen libyschen Machthabers Gaddafi ist möglicherweise zu Ende. Die Befreiungskämpfer haben eigenen Angaben zufolge die Hauptstadt Tripolis nahezu vollständig eingenommen. Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtet, dass sich Gaddafis Leibgarde den Rebellen ergeben hat und drei Gaddafi-Söhne in der Hand der Aufständischen sind.

Viele Soldaten Gaddafis seien gefangen genommen worden, hieß es. Andere würden immer noch Widerstand leisten. Gaddafis Regierungssprecher Moussa Ibrahim sagte, in Tripolis habe es seit dem Mittag mindestens 1.300 Tote gegeben. Die Nato rechnet mit einem schnellen Ende des Regimes. "Heute können wir anfangen, eine neue Zukunft zu aufzubauen", erklärte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in der Nacht zum Montag in Brüssel. "Das Gaddafi-Regime bröckelt eindeutig."

Rasmussen forderte Gaddafi und seine Truppen auf, die Macht niederzulegen. "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein neues Libyen zu schaffen - einen Staat, der auf Frieden beruht, nicht auf Angst; Demokratie, nicht Diktatur; dem Willen aller, nicht den Launen weniger."

Freudenfeiern im ganzen Land

Al-Dschasira zeigte Bilder, wie jubelnde Menschen die Aufständischen auf den Straßen der Hauptstadt begrüßten, tanzten und Freudenschüsse abgaben. Viele skandierten "Allah ist mächtig" oder "Tripolis wird frei sein". Andere trampelten auf großformatigen Fotos von Gaddafi herum. Auch aus anderen Städten des Landes wurden Freudenfeiern gemeldet.