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Radio Hamburg

Herber Schlag für Al-Kaida

Top-Terrorist tot

Top-Terrorist al-Rahman

Atiyah Abd al-Rahman soll durch eine ferngesteuerte US-Drohne getötet worden sein.

Der neue Top-Terrorist der Al-Kaida al-Rahman soll an der Grenze zu Afghanistan getötet worden sein.

Washington - US-Medien zufolge ist wenige Monate nach dem Tod Bin Ladens auch der Vize des Terrornetzes nicht mehr am Leben. Der Libyer Atiyah Abd al-Rahman soll bei einem Angriff mit einer ferngesteuerten US-Drohne in dem pakistanischen Stammesgebiet Waziristan an der Grenze zu Afghanistan getötet worden sein.

Die pakistanischen Behörden bestätigten die Meldungen über den Tod des Top-Terroristen nicht. Regierung und Sicherheitskräfte in Pakistan äußern sich gewöhnlich nicht zu Berichten über Opfer von US-Drohnenangriffen. Allerdings soll Al-Rahman laut der "New York Times" bereits am 22. August getötet worden sein.

Al-Kaidas Top-Terrorist

Der Libyer habe zum absoluten inneren Zirkel Al-Kaidas gezählt,sagte ein US-Beamter gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Seine Kombination aus Hintergrund, Erfahrung und Fähigkeiten waren einzigartig bei Al-Kaida. Er wird ohne Frage nicht leicht zu ersetzen sein.“

Bin Laden habe sich auch auf Al-Rahman verlassen, um Botschaften an andere Führer des Terrornetzes zu übermitteln. Gleichzeitig war Al-Rahman Sprengstoffexperte und soll auch Kontakt zu einer Düsseldorfer Islamisten-Gruppe gehabt haben, berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» im Mai.

Terrorgefahr in Europa

Die Terrorgefahr in Deutschland ist nach Experten-Einschätzung bei weitem nicht gebannt. Das Bundeskriminalamt erkennt laut «Focus» eine neue Strategie der Terrororganisation Al-Kaida mit Entführungen auch in Westeuropa. Neben den üblichen Anschlagsszenarien seien neue Tatbegehungsweisen einzukalkulieren, heißt es in einem vertraulichen Lagebericht des BKA. (dpa)