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Radio Hamburg

"Irene" zieht weiter Richtung Kanada

Aufräumarbeiten an der Ostseeküste beginnen

Der Tropensturm "Irene" lässt  New York hinter sich und zieht weiter Richtung Norden.

New York - Nach Wirbelsturm «Irene» hat in New York das große Aufräumen begonnen. Das Unwetter zog in den Norden Richtung Kanada. In New York sollen am Montag (29.08.2011) wieder Busse und einige U-Bahnen fahren, auch die Flughäfen sollen den Betrieb wieder aufnehmen. Am Dienstag (30.08.2011) will der John F. Kennedy Airport wieder den Normalbetrieb aufnehmen. Weiter nördlich kämpfen in den Neuenglandstaaten die Menschen mit tosenden Fluten und starken Windböen.

Irene“ hinterlässt Opfer und Schäden

Mindestens 21 Menschen starben bislang bei dem Unwetter an der US-Ostküste, berichtete der Sender CNN.

In der gesamten Region waren zeitweise mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom. Zwar laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren, allerdings berichtete der Sender NBC Washington, dass einige Städte im Norden der Ostküste noch einige Tage ohne Strom auskommen müssten.

Experten schätzen, dass die Gesamtschadenssumme an der US-Ostküste bei bis zu 20 Milliarden Dollar liegt.

Schäden in New York

New York hingegen war glimpflich davongekommen. Hier belaufen sich die versicherten Schäden auf 2,6 bis 7 Milliarden Dollar. Zwischenzeitlich war die Millionenmetropole zwar komplett lahmgelegt, jedoch sind insgesamt nur vereinzelt Straßen überschwemmt und Bäume entwurzelt worden. Geschäfte und Museen sollen am Montag (29.08.2011) in New York wieder aufmachen.

Präsident Barack Obama warnte die Amerikaner vor einem zu schnellen Aufatmen: „Ich will unterstreichen, dass die Auswirkungen des Sturms noch für einige Zeit zu spüren sein werden.“

Tropensturm nördlich von New York

Das in Neuengland anhaltende Unwetter und dessen Folgen seien weiterhin sehr gefährlich. Die größten Sorgen bereiteten die Überflutungen in vielen Bundesstaaten und die massenhaften Stromausfälle. Nördlich von New York im Bundesstaat Vermont waren in der Hauptstadt Wilmington Hunderte Straßen gesperrt, berichtete der Sender CNN. Einige Häuserfundamente hatten die reißenden Fluten einfach weggespült, Brücken stürzten ein. Einige kleine Städte seien vollkommen überschwemmt worden. Eine Frau wurde von den Fluten weggerissen und wird seitdem vermisst, sagte Gouverneur Peter Shumlin dem Sender.

„Irene“ zieht Richtung Kanada

Unterdessen machte sich «Irene» in Kanada bemerkbar. In den Provinzen Quebec und New Brunswick an der Ostküste waren mehr als 250 000 Menschen ohne Strom, berichteten US-Medien am Montag (29.08.2011) .

Auch der Flugverkehr wurde teilweise eingestellt. So teilte Air Canada auf seiner Homepage mit, dass mehrere Flüge am Montag im Osten von Kanada gestrichen oder verspätet sein könnten. Katastrophenschutzbehörde raten laut Medien den Menschen, sich gut vorzubereiten und Lebensmittel für drei Tage bereit zu halten.