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Radio Hamburg

Kindermörder Gäfgen

Schmerzensgeld für Schwerverbrecher

Magnus Gäfgen, Kindermörder, Entführer, Verbrecher

3.000 Euro stehen Schwerverbrecher Gäfgen jetzt zu, weil ihm im Poilzeiverhör mit Folter gedroht wurde.

Das Landesgericht in Frankfurt a.M. hat entschieden. Kindsmörder Gäfgen bekommt Schmerzensgeld wegen Folter-Androhung.

Frankfurt - Das Landesgericht hat Donnerstag (04.08.2011) entschieden: Das Land Hessen muss dem Kindermörder Magnus Gäfgen 3.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil ihm Polizeibeamte bei einem Verhör vor 8 Jahren mit Folter gedroht hatten. Er behauptet, deshalb psyschiche Probleme zu haben. „Ich habe Angst und Hilflosigkeit verspürt“, sagte der Kläger vor Gericht.

Gäfgen hatte den elfjährigen Bankierssohn Jakob von Metzler entführt und ermordet. Die Beamten versuchten dem Täter durch Androhung von Folter den unbekannten Aufenthaltsort des Zwölfjährigen zu entlocken. Sie wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass der Junge bereits tot war.

Gäfgen hatte auf 10.000 Euro Schmerzensgeld geklagt. Zu dem stellte sein Anwalt einen Befangenheitsantrag. Die beiden Punkte wurden von der Kammer jedoch abgewiesen.