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Radio Hamburg

Nordsee

Wie gefährlich ist das Öl-Leck?

Ölplattform Gannet Alpha

Mehr als 200.000 Liter Öl sind seit dem Auftreten des Lecks an der Ölbohrplattform "Gannet Alpha" in die Nordsee geflossen.

Unaufhörlich fließt Öl von der Bohrplattform "Gannet Alpha" in die Nordsee.

London - Das Leck an der Ölplattform von Shell in der Nordsee bereitet weiter Sorgen. Unaufhörlich fließt Öl von der Bohrplattform "Gannet Alpha" weiter. Sie steht nur rund 180 Kilometer von der schottischen Küste entfernt im Meer und hat bislang rund 200.000 Liter Öl ins Meer gespuckt. Zwar sagt der Plattformbetreiber Shell, dass inzwischen nur noch rund 150 Liter pro Tag im Wasser landen, aber viele Umweltschützer warnen vor schweren Folgen für Umwelt und Wirtschaft.

Umweltschützer argumentierten, dass Öl auch außerhalb der Küste für Tiere und Pflanzen gefährlich sei. Obwohl es sich nicht um einen riesigen Unfall handle, werde trotzdem Schaden angerichtet, sagte Simon Boxall von der Universität Southampton.

Shell arbeitete derweil weiter daran, den Ölfluss aus der kaputten Leitung zu stoppen. Allerdings wisse man nicht, wie viel Öl sich noch in der beschädigten Pipeline befinde - und damit möglicherweise noch ins Meer gelangen könne. Shell hatte seit Bekanntwerden des Unfalls betont, dass nur eine begrenzte Menge Öl in der abgesicherten Leitung sei. Es sei aber unter anderem wegen mehrerer übereinanderliegender Rohre kaum einzuschätzen, um wie viel Öl es sich insgesamt handle.

Das erste Leck unter der Shell-Plattform "Gannet Alpha", die rund 180 Kilometer von der schottischen Küste bei Aberdeen entfernt in der Nordsee liegt, war am vergangenen Mittwoch (10.08.) entdeckt worden. Nachdem das erste Loch gesichert war, suchte sich das Öl einen neuen Weg. Insgesamt sind mittlerweile mehr als 200 Tonnen Öl in die Nordsee geflossen.