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Radio Hamburg

Anschlag in Nordafghanistan

Deutscher Soldat getötet

Selbstmordanschlag in Afghanistan

Erst vor wenigen Tagen sind bei einem Anschlag zwei deutsche Soldaten getötet und sechs weitere verletzt worden.

Fünf Tage nach dem verheerenden Anschlag in Nordafghanistan ist in der Region erneut ein deutscher Soldat getötet worden.

Kundus - Die Bundeswehr bestätigte den Tod des Soldaten bei einem Sprengstoffanschlag in der Provinz Baghlan am Donnerstag. Demnach wurden außerdem zwei Bundeswehr-Soldaten schwer und drei weitere leicht verletzt. In der Unterrichtung des Einsatzführungskommandos ans Parlament heißt es: "Bei dem Anschlag wurde ein Schützenpanzer Marder angesprengt, dabei ist ein deutscher Soldat gefallen."

Der Soldat ist der vierte getötete Deutsche in Nordafghanistan in nicht einmal zehn Tagen. Zu dem Anschlag kam es um 9.54 Uhr Ortszeit 36 Kilometer südlich von Kundus. Die Verletzten seien per Hubschrauber ins Feldlazarett ins Bundeswehr-Camp nach Kundus gebracht worden. Der getötete Soldat sei noch "am Anschlagsort gefallen", heißt es in der Unterrichtung für die Abgeordneten.

Erst am vergangenen Samstag waren bei einem Anschlag am Sitz des Gouverneurs der Provinz Tachar zwei deutsche Soldaten getötet und sechs weitere verletzt worden. Unter den Verletzten des Anschlags von Talokan ist der deutsche Regionalkommandeur der Internationalen Schutztruppe für Nordafghanistan, General Markus Kneip. Eine Soldatin wurde schwer verwundet und befindet sich weiter in einem kritischen Zustand, aber nicht mehr in akuter Lebensgefahr.

Am Mittwoch vergangener Woche war außerdem bei einem Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille in der Provinz Kundus ein Bundeswehrsoldat getötet worden. Ein weiterer Soldat und ein afghanischer Übersetzer waren bei der Attacke verletzt worden.