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Radio Hamburg

Haftbefehl gegen Gadaffi erlassen

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehl gegen den libyschen Diktator Gaddafi und zwei seiner engsten Verbündeten erlassen.

Den Haag - Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen: Es geht um Morde an hunderten Zivilisten, Folter, die Verfolgung unschuldiger Menschen und die Organisierung von Massenvergewaltigungen zur Einschüchterung der Bevölkerung.

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass Gadaffi sowie sein Sohn Saif al-Islam und sein Schwager, der Geheimdienstchef Abdullah Senussi, persönlich verantwortlich sind für die zu Niederschlagung des Volksaufstandes in  begangenen Verbrechen. Chefankläger Luis Moreno-Ocampo hatte dem Strafgericht eine mehr als 70 Seiten umfassende Anklage mit mehr als 1.200 einzelnen Dokumenten vorgelegt.

Durch die Haftbefehle sind nun alle 116 Mitgliedsstaaten des Strafgerichtshofs verpflichtet, den 69-Jährigen Gadaffi und die Mitangeklagten als mutmaßliche Kriegsverbrecher festzunehmen. Und zwar, sobald sie die Möglichkeit dazu bekommen. Gadaffi hat allerdings trotz anhaltender NATO-Luftangriffe erklärt, er werde in Libyan kämpfen bis zum Tod.