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Radio Hamburg

Verletzte und Festnahmen

Facebook-Party eskaliert

Schon wieder ist eine Facebook-Party eskaliert. Dieses Mal wurde in Wuppertal ein Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Wuppertal - Da werden Erinnerungen an die Thessa-Party in Hamburg wach. Was bei dem 16-jährigen Mädchen als Versehen begann, wird jetzt anscheinend zum traurigen Trend. Eine Facebook-Straßenparty mit rund 800 Teilnehmern hat in Wuppertal einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. 41 junge Leute kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam, gegen drei von ihnen erging Strafanzeige wegen Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Widerstands gegen die Staatsgewalt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Alle kamen wieder auf freien Fuß.

Die Polizei hatte die Feier am Freitagabend aufgelöst, nachdem aus der Menge Flaschen und Feuerwerkskörper geflogen waren. Sie setzte dabei rund 100 Beamte ein. Auch Polizisten seien angegriffen worden, sagte der Sprecher. 14 Menschen wurden leicht verletzt, darunter auch ein Polizist.

Die Party hatte gegen 19.30 Uhr begonnen, der Einsatz der Polizei dauerte bis 4 Uhr am Samstagmorgen. Zur Teilnahme an der Party im Wuppertaler Ortsteil Ronsdorf war über das soziale Netzwerk Facebook aufgerufen worden. Solche Veranstaltungen haben in den vergangenen Wochen wiederholt für  Einsätze der Polizei gesorgt.

Ultras des Wuppertaler SV verantwortlich?

Unter die Feiernden hätten sich Ultra-Fans des Wuppertaler SV gemischt, "um unter dem Deckmantel der Anonymität Randale zu machen", sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Samstag im WDR-Hörfunk. Diese Gruppe habe die bis dahin friedliche Veranstaltung zum Kippen gebracht, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Polizei.

Anfang Juni hatte Thessa aus Hamburg auf Facebook ihren 16. Geburtstag gepostet und dabei aus Versehen massenweise fremde Leute zu ihrer Party eingeladen. Rund 1.600 Feiernde zogen vor ihr Elternhaus, es gab Schlägereien, demolierte Autos, Verletzte und Festnahmen.

Auch in Aachen Facebook-Party

Die Stadt Aachen hatte vorsorglich eine für Freitagabend im dortigen Elisengarten geplante Feier verboten und den Zugang zu der Grünanlage gesperrt. Dennoch seien bis zu 500 Jugendliche gekommen, berichtete die Polizei am Samstag. Sie seien aber relativ schnell wieder abgezogen. "Alles blieb friedlich, es gab keine Probleme", sagte ein Sprecher.