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Radio Hamburg

Atomkatastrophe in Japan

Kühlung mit Süßwasser

Die Umweltbelastung auf Grund der Atomkatastrophe in Fukushima nimmt immer stärker zu.

Fukushima - Die Atomkatastrophe im japanischen Kraftwerk Fukushima hat mittlerweile immer größere Auswirkungen auf die Umwelt. Die Belastung mit Jod-131 im Meerwasser nahe der Anlage hat den zulässigen Grenzwert um das 1250fache übertroffen, so die Reaktorsicherheitsbehörde.

Die Einsatzkräfte im Atomkraftwerk Fukushima haben unterdessen damit begonnen, die Reaktorblöcke 1 und 3 mit Süßwasser zu kühlen. Die Kühlung mit Meerwasser war in Verruf geraten, da die Befürchtung besteht, die Brennstäbe könnten wegen des hohen Salzgehalts verkrusten.

Außerdem wird mit Hochdruck versucht, das hochgradig verstrahlte Wasser zu entfernen, um die Kühlsysteme weiter verkabeln zu können, berichtete der Fernsehsender NHK.

Einsatzkräfte bemühen sich weiter, die teilweise zerstörten Reaktorblöcke unter Kontrolle zu bringen.

 

Samstag, 26.03.11

12:23 Uhr In den Reaktoren steht das radioaktive Wasser Meter hoch. Die Einsatzkräfte wollen es zwar abpumpen, aber momentan ist noch keine Fortschritt zu erkennen.

11:14 Uhr Mittlerweile werden die Reaktoren mit Süßwasser gekühlt, um die Bildung einer Salzkruste um die Brennstäbe zu verhindern. Das Wasser wird mit zwei großen Frachtkähnen von der US-Basis Yokosuka transportiert. Einsatzkräfte versuchen währenddessen weiterhin die Verkabelung der Kühlsysteme anzuschließen. Im Kontrollraum von Reaktor 2 brennt zumindest wieder Licht, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo.

09:21 Uhr Die Belastung der Küstengewässer um das Atomkraftwerk herum hat heute neue Höchstwerte ereicht. Der Genzwert für Jod-131 wurde um das 1250fache überschritten.

So hat sich die Jahrhundertkatastrophe in den letzten Tagen entwickelt - unser Japan-Ticker