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Radio Hamburg

Hilfseinsatz für Libyen

Marine hilft Flüchtlingen

Die humanitäre Hilfe für Libyen rollt an. Neben Geldern, werden auch deutsche Tanker entsendet.

Tunis - Die Bundeswehr beteiligt sich mit drei Schiffen an einem internationalen Hilfseinsatz für in Tunesien festsitzende Libyen-Flüchtlinge. Täglich kommen mehr als 10.000 Menschen aus dem umkämpften Land nach Tunesien, der Großteil stammt aus Ägypten. Schon mehr als 180.000 Menschen haben Libyen nach Schätzungen verlassen. Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz warnen vor einer humanitären Katastrophe und haben um Unterstützung gebeten.

US-Präsident Barack Obama sagte die Entsendung von Flugzeugen zu. Auch Frankreich hatte angekündigt, Flüchtlinge aus Tunesien auszufliegen. An dem Einsatz unter UN-Schirmherrschaft werden sich vermutlich auch weitere europäische Staaten beteiligen. Mit Hilfe deutscher und anderer Schiffe sollen nach Angaben von Bundesaußenminister Guido Westerwelle innerhalb der nächsten Tage etwa 4.000 Ägypter über das Mittelmeer in ihre Heimat zurückgebracht werden. "Das ist für uns ein Gebot der Menschlichkeit", so Westerwelle.

Das Auswärtige Amt hat bisher für 2,8 Millionen Euro Hilfe zur Verbesserung der humanitären Lage in Libyen und der Grenzregion zu Tunesien bereitgestellt. Die Europäische Union verdreifachte die Soforthilfe für auf 30 Millionen Euro.