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Radio Hamburg

Lage in Fukushima angespannt

Meerwasser verseucht

Das Meerwasser ist inzwischen stark radioaktiv belastet. Die Zahl der Opfer steigt auf über 9.000.

Fukushima - Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima bleibt angespannt. Der gestern über dem beschädigten Block 3 aufgestiegene Rauch ist eventuell durch brennende Trümmerteile
verursacht worden. Das deutet auf eine anhaltende Wärmeentwicklung im Abklingbecken mit verbrauchten Brennstäben hin, so japanische Minister. Inzwischen sind die Arbeiten zur Installation einer Stromversorgung im AKW wieder aufgenommen worden. Dadurch soll das automatische Kühlsystem wieder in Gang gebracht und eine Kernschmelze verhindert werden.

Die Behörden halten an ihrer Strategie fest und kühlen die Reaktorblöcke auch weiter von außen. Das Meerwasser ist inzwischen stark radioaktiv belastet. Eine Ausweitung der Evakuierungszone im Umkreis von 20 Kilometern rund um das Kraftwerk ist aber im Moment noch nicht geplant.

 

Dienstag, 22.03.11

15:16 Uhr Inzwischen geistert ein neues Gerücht durch die Medien. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, soll der japanische Industrie- und Wirtschaftsminister Feuerwehrmänner aus Tokio gezwungen haben, stundenlang Wasser auf den radioaktiv strahlenden Reaktor im Atomkraftwerk Fukushima-1 zu sprühen. Minister Banri Kaieda soll den Männern eine Strafe angedroht haben, falls sie die Aufgabe nicht ausführten. Draufhin soll sich der Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, bei Regierungschef Naoto Kan darüber beschwert haben. Die Reaktion des Wirtschaftsministers auf einer Pressekonferenz: "Wenn meine Bemerkungen Feuerwehrmänner verletzt haben, (...) möchte ich mich in diesem Punkt entschuldigen." Er ging jedoch nicht darauf ein, ob die Vorwürfe gerechtfertigt seien.

12:15 Uhr Im japanischen Krisen-Atomkraftwerk Fukushima Eins haben nun alle sechs Reaktoren eine externe Verbindung zur Stromversorgung. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag.

11:37 Uhr Der Energiekonzern Tepco hat sich bei Flüchtlingen aus dem Gebiet um das Unglückskraftwerk Fukushima für die Atom-Katastrophe entschuldigt.

10:32 Uhr Die japanische Armee soll nun täglich über das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Eins fliegen, um in der Anlage die Temperatur zu messen. Das sagte Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa nach Angaben des Fernsehsenders NHK am Dienstag.

08:03 Uhr Im Kampf gegen die atomare Katastrophe könnte Japan bald Unterstützung aus den USA erhalten. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo vom Dienstag liegt Verteidigungsminister
Toshimi Kitazawa ein Hilfsangebot des amerikanischen Militärs vor, ein Team von Atomexperten ins havarierte Kraftwerk Fukushima Eins zu schicken.

6:22 Uhr Die Unsicherheit am defekten AKW in Japan dauert an, mehrfach steigen Rauch und Dampf auf. Die Behörden halten an ihrer Strategie fest, die Reaktorblöcke von außen zu kühlen und mit Strom zu versorgen. Vor der Küste steigt die Strahlenbelastung des Meerwassers.

6:09 Uhr Der japanische Autokonzern Toyota wird die Wiederaufnahme seiner heimischen Produktion um mindestens einen Tag verschieben. Das berichtete der Fernsehsender NHK am Dienstag. Der zunächst geplante Termin am Mittwoch könne wegen Lieferschwierigkeiten bei Bauteilen nicht eingehalten werden, hieß es.

5:31 Uhr Mehr als 9000 Menschen sind bei dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan ums Leben gekommen. Es seien inzwischen offiziell 9079 Opfer gezählt worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstagmittag (Ortszeit). Die Zahl der Vermissten lag am Morgen noch bei etwas über 12 500. Fast 320 000 Menschen seien in Notunterkünften untergebracht, berichtete die Agentur Jiji Press.

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