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Radio Hamburg

Lage in Japan kritisch

Teilweise Kernschmelze?

Nach Ansicht von Greenpeace hat die Katastrophe inzwischen das Tschernobyl-Level erreicht.

Fukushima - Die Sorge in Japan wächst: Als im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Donnerstag (24.03.2011) drei Arbeiter verletzt worden sind, ist die Radioaktivität dort 10.000-fach erhöht gewesen. Die Arbeiter waren mit Wasser in Berührung gekommen, das eine Radioaktivität in bislang dort nicht erlebter Höhe aufgewiesen hat.

Die Behörden vermuten jetzt, dass die Brennstäbe in Reaktorblock 3 beschädigt sind und Strahlung freigeben. Während auch die Strahlenbelastung im Meer vor Fukushima weiter zugenommen hat, haben die Behörden die Menschen in der 30-Kilometer-Zone rund um das AKW aufgefordert, nicht mehr ins Freie zu gehen.

Unterdessen bemühen sich die Einsatzkräfte weiter, die teilweise zerstörten Reaktorblöcke unter Kontrolle zu bringen.

 

Die Lage in Japan im Live-Ticker

Freitag, 25.03.11

16:53 Uhr Nach Ansicht von Greenpeace hat die Katastrophe inzwischen das Tschernobyl-Level erreicht, also die höchste Stufe auf der Bewertungsskala für nukleare Ereignisse. Die Umweltexperten haben eine Studie vorliegen, die ergibt, dass aus der havarierten Atomanlage in Japan schon jetzt entsprechend große Mengen Radioaktivität entwichen sind. "Die Kernschmelze findet sicherlich schon statt", so der Greenpeace-Atom-Experte Christoph Lieven. Unterdessen ist jetzt zum ersten Mal radioaktives Jod aus Japan bei uns in Deutschland gemessen worden.

12:45 Uhr Die Atomsicherheitsbehörde sagt: das Wasser im Keller des Reaktors ist möglicherweise so extrem verstrahlt, weil es bereits eine teilweise Kernschmelze gegeben hat.

9:23 Uhr Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben und Tsunami hat die Polizei in Japan mehr als 10 000 Tote gezählt. Der Fernsehsender NHK berichtete von 10 035 Opfern am Freitagmorgen (Ortszeit). Er berief sich auf die nationale Polizeibehörde. Andere Medien nannten etwas höhere oder niedrigere Zahlen. Rund 17 500 Menschen gelten noch als vermisst.

7:27 Uhr Stark radioaktiv belastetes Wasser hat nun auch die Arbeiten an den Reaktoren 1 und 2 im Atomkraftwerk Fukushima Eins gestoppt. Die Arbeiten mussten unterbrochen werden, nachdem dort Wasser mit hoher Radioaktivität gefunden wurde, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

6:52 Uhr Zwei Wochen nach der Naturkatastrophe in Japan gibt es Hinweise auf eine fortschreitende Zerstörung von Reaktorblock 3 im Atomkraftwerk Fukushima. Im benachbarten Turbinengebäude seien drei Arbeiter einer 10 000fach erhöhten Radioaktivität ausgesetzt gewesen, sagte am Freitag der Reaktorsicherheitsbehörde (NISA), Hidehiko Nishiyama.

5:30 Uhr Die japanische Regierung plant derzeit keine Ausweitung der Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima. Regierungssprecher Yukio Edano sagte aber am Freitag, den Bewohnern des Gebiets in einer Entfernung von 20 bis 30 Kilometern um das Kraftwerk Fukushima-Eins werde empfohlen, sich freiwillig in weiter entfernte Regionen zu begeben.

4:51 Uhr Die japanische Regierung ist besorgt, dass die fortgesetzte Kühlung des Atomkraftwerks Fukushima mit Meerwasser von außen zu einer Salzverkrustung der Kernbrennstäbe und damit zu neuen Risiken führen könnte. «Salz ist für uns eine große Sorge», sagte Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa am Freitag dem Fernsehsender NHK.

So hat sich die Jahrhundertkatastrophe in den letzten Tagen entwickelt - unser Japan-Ticker