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Radio Hamburg

Weitere Nachbeben in Japan

Lage bleibt angespannt

Die Lage in Fukushima ist weiter schlecht. Weitere Nachbeben erschütterten die Umgebung.

Fukushima - Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist weiterhin sehr ernst. Die Einsatzkräfte vor Ort versuchen noch immer, mehrere Reaktorblöcke durch den Einsatz von Wasserwerfern zu kühlen. Als nächstes sollen sie versuchen, die automatischen Kühlsysteme der Meiler wieder in Gang zu bringen, die durch das Erdbeben und den Tsunami vor anderthalb Wochen ausgefallen sind. Nach Angaben eines Sprechers der Atomsicherheitsbehörde ist es inzwischen gelungen, auch den Schalttisch des Kontrollraums von Reaktorblock 3 wieder mit Strom zu versorgen. Davon erhofft sich AKW-Betreiber Tepco wichtige Informationen über Temperatur und Druck im Inneren der Anlage.

In der Nacht auf Mittwoch (23.03.11) haben erneut heftige Nachbeben die Umgebung des Atomkraftwerks erschüttert. Die Radioaktivität in der Gegend hat erneut teils drastisch zugenommen.

 

Die Lage in Japan im Live-Ticker

Mittwoch, 23.03.11

14:04 Uhr Der Wind in der japanischen Unglücksregion um Fukushima dreht günstig: Nordwestwinde tragen mögliche radioaktive Stoffe auf den Pazifik hinaus, sagte Bernd Zeuschner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Bis zum Wochenende sei überwiegend mit Westwind zu rechnen.

13:23 Uhr Japans führende Banken erwägen offenbar, dem Betreiber des Unglücks-Atomkraftwerks Fukushima mit Notkrediten von bis zu 2 Billionen Yen (17,4 Milliarden Euro) unter die Arme zu greifen. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf unterrichtete Kreise meldete, soll das kurzfristig gewährte Geld der Betreibergesellschaft Tepco helfen, die Folgen des verheerenden Erdbebens vom 11. März zu bewältigen.

10:18 Uhr Der schwarze Rauch über dem Reaktor 3 des schwer beschädigten Atomkraftwerks in Fukushima lässt offenbar wieder nach. Das habe die Betreiberfirma Tepco am Mittwochabend (Ortszeit) mitgeteilt, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

9:45 Uhr Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr.

9:03 Uhr Die Arbeiten am schwer beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima verzögern sich. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) stieg erneut schwarzer Rauch von Reaktor 3 auf. Die Arbeiter mussten den Kontrollraum des Gebäudes verlassen. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von dunklen Schwaden über dem Reaktor. Flammen waren nach Angaben der Betreiberfirma Tepco nicht zu sehen. Die Arbeiter seien in Sicherheit gebracht worden.

6:50 Uhr Babys und Kleinkinder sollen in Tokio kein Leitungswasser mehr trinken. Im Wasser seien erhöhte Werte von 210 Becquerel pro Liter an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadtregierung.

6:20 Uhr Hohe Strahlung und Hitze behindern die Arbeiten am Unglückskraftwerk in Fukushima. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Reaktortechnik im Block 2 wurden am Mittwoch unterbrochen, weil nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo eine Radioaktivität von 500 Millisievert pro Stunde gemessen wurde.

06:02 Uhr Nach dem Erdbeben und dem Tsunami werden noch 13 786 Menschen vermisst. Bei vermutlich mehr als 23.000 Toten ist das die größte Naturkatastrophe in Japan seit dem Erdbeben von 1923, als 105.000 Menschen ums Leben kamen.

05:35 Uhr Die Schäden des verheerenden Erdbebens und Tsunamis in Japan könnten sich einem Pressebericht zufolge auf bis zu 25 Billionen Yen (rund 220 Mrd Euro) belaufen.

So hat sich die Jahrhundertkatastrophe in den letzten Tagen entwickelt - unser Japan-Ticker