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Radio Hamburg

Wettlauf mit dem Super-GAU

Japan: Neue Rückschläge

In Tokio ist das Wasser radioaktiv belastet. Die Arbeiten in Fukushima müssen öfter gestoppt werden.

Tokio - Neue Rückschläge im Kampf gegen das Atom-Chaos in Japan: Auch in der Hauptstadt Tokio ist das Trinkwasser jetzt stärker radioaktiv belastet und immer mehr Gemüse darf nicht gegessen werden. Außerdem wird das Trinkwasser knapp. Unterdessen bekommt der AKW-Betreiber Tepco das Atom-Wrack Fukushima einfach nicht unter Kontrolle.

Hitze, Rauch und Strahlung verhindern bislang, dass das Atomkraftwerk unter Kontrolle gebracht werden kann. Fernsehbilder zeigten, wie weißer Dampf über den Reaktorblöcken eins, zwei und vier aufstieg. Es sei das erste Mal, dass dies auch bei Block eins beobachtet wurde.

Die Hitzeentwicklung macht vor allem die weitere Kühlung mit Meerwasser von außen erforderlich. Experten sind allerdings besorgt, dass das Salz die Kühlung blockieren könnte.

 

Die Lage in Japan im Live-Ticker

Donnerstag, 24.03.11

17:30 Uhr Immer neue Probleme bremsen die Rettungsarbeiten im japanischen Katastrophen-Atomkraftwerk Fukushima. Zwei von drei verstrahlten Arbeitern sind so schwer Verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht wurden. Die anderen Helfer kommen bei den Versuchen die Reaktoren zu kühlen nicht entscheidend voran.

13:46 Uhr Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack in Fukushima könnte nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung auftreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, könnte die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde liegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch.

12:01 Uhr Helfer haben in der Gegend um das Atomkraftwerk in Fukushima bisher kaum nach Vermissten suchen können. Die nukleare Gefahr behindere die Suche nach Erdbeben- und Tsunamiopfern, sagte ein Retter am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.

10 Uhr Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 hat am Donnerstag die Krisenregion in Japan erschüttert. Das Zentrum lag etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Sendai, berichtete die US-Erdbebenwarte. Die Erdstöße ereigneten sich um 17.21 Uhr (Ortszeit).

8:54 Uhr Drei Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima haben eine gefährlich hohe Strahlendosis abbekommen. Sie seien 170 bis 180 Millisievert ausgesetzt gewesen, sagte Hidehiko Nishiyama von der japanischen Atomsicherheitsbehörde (NISA) am Donnerstag (Ortszeit). Zwei von ihnen seien mit Verletzungen an den Beinen in eine Spezialklinik gebracht worden.

7:55 Uhr Gelber Regen hat Menschen im Großraum Tokio in Aufregung versetzt. Ein gelblicher Film habe sich am Mittwoch in manchen Orten auf Dächer und Straßen gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Mehr als 200 Menschen hätten daraufhin beunruhigt bei der japanischen Wetterbehörde angerufen. Die habe am Donnerstag dann jedoch Entwarnung gegeben: Die gelbe Farbe komme von Pollen in der Luft. Das habe mit radioaktiver Strahlung von dem mehr als 200 Kilometer entfernten Atomkraftwerk in Fukushima nichts zu tun.

6:58 Uhr Stop and Go im Kampf gegen den GAU: Die Einsatzkräfte am AKW Fukushima Eins müssen ihre Arbeiten immer wieder unterbrechen, Erfolge sind spärlich. Ein Experte weist auf neue Risiken hin: Salz könnte die Brennstäbe verkrusten und die Kühlung blockieren.

5:29 Uhr In der japanischen Hauptstadt Tokio ist die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge festgelegten Grenzwert gesunken. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Am Vortag hatten die Behörden deutlich erhöhte Werte registriert und daraufhin empfohlen, Kinder unter zwölf Monaten kein Leitungswasser trinken zu lassen. In den Geschäften war kaum noch abgefülltes Wasser in Flaschen zu bekommen.

So hat sich die Jahrhundertkatastrophe in den letzten Tagen entwickelt - unser Japan-Ticker