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Radio Hamburg

Affäre um Strauss-Kahn

Hatte das Opfer AIDS?

Dominique Strauss-Kahn

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen sitzt Dominique Strauss-Kahn in Einzelhaft auf der New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island.

Eine US-amerikanische Zeitung sorgt für Spekulationen um den Gesundheitszustand der Frau.

New York - Das angeblich von Dominique Strauss-Kahn angegriffene Zimmermädchen will gegen den Chef des Internationalen Währungsfonds aussagen. Wenn die 32-Jährige aufgefordert werde, sei sie bereit gegen den Franzosen in den Zeugenstand zu treten, sagte ihr Anwalt Jeffrey Shapiro am Dienstag. Derzeit arbeite sie bereits mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen.

Strauss-Kahn ist wegen sechs verschiedener Straftaten angeklagt: Die schwerwiegendste ist sexueller Missbrauch in einem besonders schweren Fall. Hier ist er gleich in zwei Fällen angeklagt. Dafür drohen ihm 25 Jahre Haft. Er soll am Samstag ein Zimmermädchen in einem New Yorker Hotel überfallen und bedrängt haben. "Er griff dem Opfer ohne Einwilligung an die Brust, versuchte, die Strumpfhose herunterzuziehen, und griff ihm in den Schritt. Sein Penis hatte gewaltsam zweimal Kontakt mit dem Mund des Opfers", heißt es in der Anklageschrift. Der Franzose soll während des Angriffs in der 3000-Dollar-Suite völlig nackt gewesen sein. "Ihre Welt hat sich total auf den Kopf gestellt", sagte Shapiro. "Sie hat große Angst um ihre Zukunft."

"Einvernehmlicher Sex"

Unterdessen zeichnet sich eine mögliche Verteidigungsstrategie des IWF-Chefs ab: Der 62-Jährige könnte vor Gericht argumentieren, dass er mit dem Zimmermädchen "einvernehmlichen Sex" hatte. Nach einem Bericht des Boulevardblatts "New York Post" geht der Anwalt des Franzosen nicht davon aus, dass das mutmaßliche Opfer zu einem sexuellen Kontakt gezwungen wurde. Zudem zitiert das Blatt eine ungenannte Quelle aus dem Umfeld seiner Anwälte mit den Worten: "Es ist durchaus möglich, dass sie einverstanden war".

Von Montag auf Dienstag musste der IWF-Präsident seine erste Nacht im berüchtigten Gefängnis Rikers Island verbringen. In der riesigen New Yorker Haftanstalt auf einer Insel im East River sind rund 14.000 Menschen inhaftiert - vom verurteilten Schwerverbrecher bis zum Untersuchungsgefangenen, der auf seinen Prozess wartet.

Opfer mit AIDS infiziert?

Unterdessen spekuliert die "New York Post", dass das mutmaßliche Opfer möglicherweise AIDS habe. Das 32-jährige Zimmermädchen lebt seit Jahren in Häusern, deren Wohnungen ausschließlich an Menschen mit Aids vermietet werden, so die Zeitung. Wegen der Vertraulichkeit ärztlicher Akten ist aber unklar, ob die Frau wirklich infiziert ist.