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Radio Hamburg

Affäre um Strauss-Kahn

Nachfolger-Debatte läuft

Dominique Strauss-Kahn

Dominique Strauss-Kahn führte den IWF die letzten vier Jahre.

Europa und der Rest der Welt streiten sich um den höchsten Posten beim IWF.

New York - Bis Ende Juni will der IWF Klarheit schaffen, dann soll der Chefposten neu besetzt sein. Als Favoritin für die Nachfolge des wegen versuchter Vergewaltigung angeklagten Ex-Direktor Dominique Strauss-Kahn gilt die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Weitere Kandidaten sind der Gouverneur der mexikanischen Zentralbank, Agustin Carstens, und der Türke Kemal Dervis.

In Frankreich ist die Affäre um Strauss-Kahn weiterhin das alles beherrschende Thema. Medienberichten zufolge darf der mutmaßliche Vergewaltiger nur noch vier Personen ohne Sondergenehmigung in seiner Wohnung empfangen. Dazu gehören seine beiden Anwälte, seine Frau und vermutlich seine Tochter Camille. Mit ihr hatte Strauss-Kahn auch an dem Tag zu Mittag gegessen, als er versucht haben soll, das Zimmermädchen zu vergewaltigen. Dazu sagte Camille angeblich nun auch vor der Grand Jury aus. US-Medien berichteten unterdessen, dass zwei weitere Mitarbeiter des Sofitel-Hotels ausgesagt haben, von Strauss-Kahn sexuell bedrängt worden zu sein.

Der 62-Jährige ist mittlerweile aus der U-Haft entlassen worden und hat seinen Hausarrest angetreten. Er soll vorerst in einem Apartment am New Yorker Broadway untergekommen sein. Ein Umzug auf die Upper East Side scheiterte am Widerstand der gut betuchten Nachbarn. Strauss-Kahn muss eine elektronische Fußfessel tragen und wird wegen der Fluchtgefahr rund um die Uhr von bewaffneten Sicherheitsbeamten überwacht.